Unter der Psychotherapie werden verschiedene Verfahren und Techniken zur Behandlung von körperlichen und seelischen Leiden gefasst. Seelische Störungen beeinflussen das Fühlen, Denken, Erleben und Handeln eines Menschens, ohne dass es eine körperliche Ursache dafür gibt. Häufig auftretende psychische Krankheiten sind Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen, aber auch Zwangsstörungen wie ein Ordnungszwang.

Zur Behandlung einer psychologischen Erkrankung können mehrere Ansätze gewählt werden, zu den bekanntesten Formen gehören die Verhaltenstherapie und Psychoanalyse. Die Verhaltenstherapie setzt auf dem Prinzip auf, dass ungünstige Denkweisen verlernt werden können, indem sie durch neue Denk- und Verhaltensweisen ersetzt werden. Die Psychoanalye gilt als Urform der psychischen Ergründung und hilft dem Patienten durch Eigenreflexion, auf den Weg der Besserung zu gelangen.

Wer an einer psychischen Erkrankung leidet, sollte sich Hilfe holen. Schließlich kennen sich nur diejenigen, die ausreichend Fachwissen mitbringen, aus und sind in der Lage, die richtige Form der Therapie der Behandlung zu wählen. Wesentlich ist hierbei die Schwere der Erkrankung, aber auch, wie gut sich die Patienten auf die gewählte Methodik und den Therapeuten einlassen könnnen. Dabei ist es immer wichtig, dass der Therapeut und der Patient ein vertrauenvolles Verhältnis haben.

Eine Frau am Strand von Mallorca.

Nach der klinischen Entgiftung – die zumeist in einem Krankenhaus stattfindet – erfolgt die Behandlung bzw. Rehabilitation (kurz Reha). Wer beispielsweise unter Essstörungen leidet, abhängig von Alkohol oder Drogenoder psychisch krank ist, hat in der luxuriösen Reha-Klinik von THE BALANCE auf Mallorca die Möglichkeit, über eine individuelle Therapie wieder ins Leben zurückzufinden. Dabei gibt es eine grosse Auswahl an passenden Ansätzen, wie die psychischen Erkrankungen am besten geheilt werden können, ohne dass der Patient stark leidet.

Durch den Sitz der Klinik auf der spanischen InselMallorca bietet den Patienten die optimale Umfeld, um sich zu erholen. Das angenehme Klima und die herrliche Umgebung auf der Insel erreichen es, dass sich die Patienten gut entspannen und einmal richtig abschalten können. Auch die nötige Ruhe erhalten die Patienten dort, sodass jeder Erkrankte wieder zu Kräften kommt. Im Grunde handelt es sich hierbei um ein «Zwei-in-Eins», zumal die therapeutische Behandlung gleich mit einem erholsamenUrlaub verbunden werden kann.

Luxus stationäre Rehabilitationseinrichtungen für Psychosomatische Reha Mallorca

Das Institut THE BALANCE hat es sich zur Aufgabe gemacht, speziell für jeden einzelnen Patienten eine passende Therapie zu entwickeln. Dabei werden ganz unterschiedliche therapeutische Massnahmen berücksichtigt. Dabei ist es das Ziel, dass es den Patienten schnell wieder besser geht, sie sich von ihrer Erkrankung erholen können und langfristig auch einen Ausweg aus der psychischen Belastung, die durch die psychischen Erkrankungen oder die Essstörungen ausgelöst werden, zu finden.

Die Patienten, die massiv unter den Nachwirkungen ihrer psychosomatischen Erkrankungen oder ihrer Sucht leiden, sollten nicht davon ausgehen, dass die Entgiftung sie wieder vollständig gesund macht. Dazu braucht es eine ganzheitliche Reha-Therapie, um die Behandlung tatsächlich gut abzuschließen. Die Nutzung eines ganzheitlichen Behandlungsansatz, der alle Faktoren mit in die Therapie einschliesst, verspricht dabei optimale Erfolge.

Das Reha-Programm, das von THE BALANCE angeboten wird, umfasst die Behandlung einer grossen Auswahl von gefühlsmässigen, körperlichen und psychologischen Erkrankungen wie Alkoholismus, Essstörungen oder Depressionen, um nur einige zu nennen. Zudemgibt es ein Entgiftungsprogramm, das aller Ehren wert ist.Durchdie Behandlung bei THE BALANCE kommen die Betroffenen sowohl vonstoffgebundenenals auch nicht stoffgebundenen Süchten frei.

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Insgesamt hat THE BALANCE Programme für drei Typen der körperlichen und psychischen Therapie, die aber noch einmal in verschiedene Unterkategorien unterteilt sind. Dazu gehören

  • die Sucht nach Alkohol, Medikamenten und Drogen sowie die Spiel- oder Sexsucht
  • die Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Angststörungen, Burnout, Nervenzusammenbruch, Depressionen und das Posttraumatische Belastungsstörung
  • die Förderung des aktuellen Gesundheitszustands, sodass sich die Patienten gut erholen können und ihr gesundheitlicher Zustand optimiert wird.

Alle der genannten Kategorien enthalten mehrere Krankheitsbilder, die sowohl den Organismus des Menschens als auch dessen Psyche stark belasten.

Bei der kognitiven Verhaltenstherapie handelt es sich um die am besten erforschte Form der Psychotherapie. Sie besteht aus den beiden Therapieansätzen der kognitiven Therapie und der Verhaltenstherapie. Bei diesem Ansatz geht es vorrangig darum, herauszufinden, welche Gedanken durch den Kopf gehen, welche Gefühle andere in einer Person auslösen und wie sich die Person selbst verhält, hängt eng miteinander zusammen.

Luxuriöse stationäre Reha bei psychischen Störungen Mallorca

Die kognitive Therapie hat zum Ziel, dass sich eine Person über seine Gedanken, Erwartungen und Einstellungen klar wird. So kann erreicht werden, dass falsche oder belastende Überzeugungen zeitnah erkannt werden. Dadurch können sie nicht nur herausgefunden, sondern auch selbstständig verändert werden. Die Grundlage findet der Ansatz dieser Therapie in den Verhaltensmustern des Menschen. Ursprung ist der«Behaviorismus», einer Theorie, die auf dem Er- und Verlernen aufsetzt.

Die kognitive Verhaltenstherapie deckt ein breites Feld der Behandlung von psychischen Störungen ab. Die Therapie selbst dreht sich um die Balance und das Zusammenspiel von Verhalten, Gedanken und Gefühlen des Patienten. Dabei werden schädliche und neutrale Gedanken eingeschätzt, wobei sich die Betroffenen bei schädlichen Denk- und Verhaltensmustern schlecht fühlen. Insgesamt ist die kognitive Verhaltenstherapie, die problemorientiert behandelt.

Um seine Patienten optimal zu versorgen, bietet THE BALANCE verschiedene Therapieformen für ganz unterschiedliche Krankheitsbilder. Die Rehabilitation wird bei THE BALANCE in einer luxuriös ausgestatteten Reha-Einrichtung auf der schönen Ferieninsel Mallorcas durchgeführt. So können sichdie Patienten therapieren lassen und sich in der beeindruckenden Landschaft Mallorcas erholen und wieder gesund werden können.

Rational-emotive Verhaltenstherapie

Die rational-emotive Verhaltenstherapie (kurz REVT) ist die älteste Form der kognitiven Verhaltenstheorie, die bereits 1955 von Albert Ellis entwickelt wurde. Die Besonderheit aller zur Verfügung stehenden kognitiven Verhaltenstherapie liegt in der philosophischen Hinwendung. Dieser Handlungsansatz ist ganzheitlich handlungsorientiert und hat zum Ziel, das emotionale Wachstum des Patienten, also einen bewussten Gefühlsausdruck und Durchleben der Gefühle.

Bei REVT handelt es sich um eine umfassende und integrative Psychotherapie, die auf der Lösung emotionaler Probleme und Verhaltensstörungen aufsetzt. Mit ihr soll erreicht werden, dass Menschen, die in eine psychiatrische Schieflage geraten sind, wieder ein erfülltes und zufriedenes Leben führen können. Die Bezeichnung rational und emotiv macht dabei bereits deutlich, dass es sich um eine emotionsfokussierte und erlebnisorientierte Psychotherapie handelt.

Ziele durch den Einsatz der REVT

Grundsätzlich unterstützt der Einsatz von REVT den Betroffenen dabei, emotionalen Stress und zwischenmenschliche Probleme zu lösen und mehr Zufriedenheit in das eigene Leben zu bringen. Das Hauptziele beim Einsatz von REVT sind

  • die Akzeptanz der eigenen Person und fremden Personen
  • die Analyse von Problemen oder Veränderungen
  • die Konzentration auf irrationale Ableitungen und
  • der Fokus auf die Veränderung verzerrter Wahrnehmung

Notfallmanagement

In Notfällen – beispielsweise ausgelöst durch einen Schock oder durch das Durchleben besonders gefühlvoller Momente – kann es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung kommen, die möglichst psychologisch betreut werden sollte. Dabei durchleben die Patienten die traumatische Situation immer und immer wieder, können nicht mehr richtig schlafen und können ihre Gefühle nicht unter Kontrolle halten – es kommt entweder zu einer Gleichgültigkeit oder Erregtheit.

Ein Notfallmanagement ist auch in mehreren Institutionen und Betrieben notwendig, um die Mitarbeiter vor einer posttraumatischen Belastungsstörung zu schützen. Dies gilt vor allem in Bereichen, in denen es häufig zu einem Unfall kommen kann. Solche Unfälle können durchaus langfristige Folgen nach sich ziehen, wenn Betroffene mit diesen extrem belastenden Situationen nicht klarkommt.

Ziele im Notfallmanagement der Psychotherapie

Vor allem Berufe, beispielsweise Polizisten oder die Feuerwehr, die – durch Unfälle oder durch andere Probleme – eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln können, sollten sich psychologisch behandeln lassen, um die Traumata hinter sich zu lassen.

Motivierende Gesprächsführung

Es gibt viele Patienten, die sich vor einer Psychotherapie scheuen, auch wenn sie sie nötig hätten. Der Hauptgrund für die erkrankte Person liegt darin, dass sie der Meinung ist, dass die psychische Erkrankung auch Schutz mit sich bringt. Die Erkrankung bringt auch den sogenannten «sekundären Krankheitgewinn» mit sich, wodurch sich die Betroffenen ihren Pflichten bei der Arbeit, im Haushalt oder in der Gesellschaft zu entziehen, ohne dass sie dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Über einen langen Zeitraum hinweg wurden Patienten, die eine Psychotherapie vehement ablehnten durch Drängen, Konfrontieren und Argumentieren gefügig gemacht. Seit den 1980er-Jahren wurde die motivierende Gesprächsführung entwickelt, um zu erreichen, dass die Patienten selbst einsichtig wurden. Hierbei handelt es sich um eine klientenzentrierte Form der Kommunikation, die auf ein bestimmtes Zielverhalten – in diesem Fall dem Beginn einer Therapie – zu erreichen.

Kriterien der motivierenden Gesprächsführung

Gefährdete Personen, die nicht einsehen wollen, dass es ihnen durch eine aktive Psychotherapie besser geht, sollte auf jeden Fall dazu motiviert werden. So wird das Gespräch richtig aufgebaut:

  • Emphatie und ein aufrichtiges Interesse an den Problemen des Patienten zeigen. Dabei ist immer auch ein aktives Zuhören wichtig.
  • Offene Fragen stellen, um die bestehenden Nachteile des Verhaltens durch die Vorzüge eines veränderten Verhaltens ersetzen.
  • Akzeptanz vermitteln.
  • Den Betrolffenen zu einer motivierenden Haltung führen, die ihm auch ermöglicht, seine Probleme einzusehen, die Bereitschaft für eine Veränderung zu initiieren und zu verstärken.
  • Dem Betroffenen deutlich machen, dass er nicht gezwungen wird, sondern sich selbst dazu entscheiden kann.

Dialektische Verhaltenstherapie bei Balance Mallorca

Diese Art der therapeutischen Behandlung wird bei Patienten angewandt, die chronisch suizidale Tendenzen zeigen und an dem sogenannten Borderline Syndrom leiden. Anfänglich wurde diese Behandlungsform ausschliesslich für Frauen entwickelt, doch mittlerweile wird sie auch erfolgreich bei Jugendlichen, Patienten mit Essstörungen und bei Gefangenen eingesetzt. Ziel der Therapie ist es, eine Balance zwischen Verstehen und Respektieren.

Die dialektische Strategie bildet die Grundlage dieser Psychotherapie.  In der Einzeltherapie geht es darum, die Problembereiche nach Wichtigkeit abzuarbeiten, wobei an erster Steille zumeist das suizidale oder parasuizidale Verhalten des Patienten steht. Nun wird therapiegefährdendes Verhalten und die Beeinträchtigung der Lebensqualität angegangen, wobei die Grenzen zwischen den Vorgängen fliessend verlaufen.

Theorie der dialektischen Verhaltenstherapie

Viele Menschen erleben manchmal Impulse besonders intensiv. Gleiches gilt für menschliche Gefühle. Die evidenzbasierte Therapie wird als eine Behandlungsstrategie entwickelt, mit der sich Erkrankungen wie

  • das Borderline-Syndrom
  • Depressionen
  • (starke) Stimmungsschwankungen
  • Selbstmordgedanken
  • Selbstbeschädigungen

zuverlässig und professionell behandeln lassen.

Matrix-Modell der Psychotherapie

Beim Matrix-Modell in der Psychotherapie geht es vorrangig darum, systemische und verhaltenstherapeutische Mittel bei der Behandlung gemeinsam einzusetzen. Schliesslich wird die Transparenz und die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient immer wichtiger. Dabei geht es  lange nicht mehr nur um die Therapieziele, sondern auch, wie die Therapie selbst gestaltet und aufgebaut sein soll, wodurch eine neue Expertise erforderlich ist.

Das methodenübergreifende Modell mithilfe der Matrix unterstützt, die Arbeit mit dem Patienten auf Augenhöhe durchzuführen und in die Praxis umzusetzen. Dabei unterstützt das Modell bei verschiedenen psychischen Störungen wie einer Depression, Essstörungen oder Angststörungen genutzt werden. Insgesamt kann der Therapeut auf verschiedene Kombinationen aus systemischen und verhaltenstherapeutischen Methoden setzen.

Umsetzung des Matrix-Modells

Beim psychologischen Matrix-Modell geht es um eine Art Psychotherapie, bei der der Therapeut und der Patient Hand in Hand gehen. Dabei ist es das Ziel, flexibel auf ganz unterschiedliche psychische Störungen – wie der Depression, aber auch Angststörungen und Magersucht, einzugehen.

Beim Matrix-Modell werden insgesamt drei unterschiedliche Punkte, die

  • Informationen
  • Ideen und
  • Merkmale

systematisch miteinander verknüpft. Dadurch entsteht eine hohe Kreativität im Verhalten mit Situationen und der Möglichkeit, Lösungen zu erarbeiten.

Gerade bei unheilbaren Süchten wie dem Alkoholismus, bei dem die Süchtigen zwar trocken sind, die Sucht aber immer wieder beim Berühren von Alkohol ausbrechen kann, dem hilft das Zusammensein mit einer Gruppe Menschen, die das Gleiche durchgemacht haben und daher eine gute emotionale Unterstützung darstellt, aber auch ein offenes Ohr für die Sorgen des Abhängigen hat, Verständnis, Rat und Geselligkeit als spirituelle Hilfe bietet.

Schrittweise Durchführung der Therapie

Alkoholkranke  müssen also zunächst einmal akzeptieren, dass sie ihrer Alkoholkrankheit allein nicht besiegen können. Als zweiter Schritt muss er glauben, dass die Macht grösser sein muss als man selbst. Anschliessend muss der Alkoholiker seinen Körper Gott anvertrauen. Nun geht es darum, sich selbst zu durchleuchten und im nächsten Schritt auch die anderen Menschen. Im nächsten Schritt müssen störende Verhaltensweisen wieder «entsorgt» werden.

Was sind die wichtigsten Arten von psychosomatischen Störungen?

Nun muss die innere Inventur noch einmal angegangen werden, wobei es wichtig ist, dass ein Betroffener auch zugibt, wenn er im Unrecht ist. Im Schritt «Gebet und Bestimmung» geht es darum, ein ehrliches Verhältnis  zu Gott herzustellen und umzusetzen. Am Schluss steht die «spirituelle Erweckung» sollte der Betroffene für sich versuchen, die Botschaft an andere weiterzugeben und seinen Alltag nach dem «Zwölf-Schritte-Prinzip» zu gestalten.

Die englische Abkürzung «EMDR» steht für die Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen. Diese Therapieform wurde von der US-Amerikanerin Dr. Francine Shapiro in den 1950er-Jahren entwickelt. Mit ihr können altersübergreifend – also auch bei Jugendlichen und Kindern – behandelt werden. Diese Behandlungsmethode ist fest in der Psychotherapie verankert und hat gezeigt, dass Patienten mit einer Belastungsstörung gut behandelt werden können.

Die Anwendung der EMDR-Therapie bei der Verarbeitung von einfachen posttraumatischen fühlen sich etwa 80 Prozent der Erkrankten besser. Der Fokus liegt bei der EMDR-Behandlung auf der Aufarbeitung belastender Erinnerungen. Bei der Behandlung verfolgt der Erkrankte mit den Augen den Fingern des Therapeuten, wobei dieser die Hand von rechts nach links bewegt und umgekehrt. Ziel ist, die Selbstheilungskräfte beim Patienten zu aktivieren und die Belastungen zu verarbeiten..

Behandlungsgebiete der EMDR-Therapie

Die EMDR-Therapie lassen sich vor allem posttraumatische Belastungsstörungen und Folgen eines augetretenen Traumas behandeln, die zu psychischen Erkrankungen geführt haben. Besonders effektiv ist die EMDR-Therapie bei den folgenden Krankheitsbildern:

  • Einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
  • Negative Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen
  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen bei Kindern
  • Depressionen
  • Angst- und Panikstörungen
  • Starke Trauergefühle
  • Bei chronischen Schmerzen
  • Stoffgebundenen Süchten, beispielsweise Alkoholismus oder Drogensucht

Die «psychodynamische Psychotherapie» ist ein psychisches Verfahren, das auf der Grundlage der Psychoanalyse basiert bzw. abgeleitet sind. Die Basis ist die Persönlichkeits- und Krankheitstherapie der Psychoanalyse, die als «tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie» und der analytischen Psychotherapie» zusammengefasst werden. Die Psychoanalyse ist eine Wissenschaft, die das Erleben und Verhalten als Zusammenwirken von bewussten und unbewussten seelischen Prozessen.

Das Kernstück liegt auf der Erforschung des Unbewussten durch die freie Verbindung, auf deren Basis eine psychoanalytische Methode der Erforschung des Krankheitslehre und der Persönlichkeit, auf deren Grundlage die Therapie individuell entwickelt wird. Kernstück der psychoanalytischen Methode ist die Erforschung des Unbewussten durch freie Assoziationen und Deutungen des Erlebens und Verhaltens.

Ziele der Behandlungsstrategien psychogener Störungen

Es existieren bei der psychotherapeutischen Behandlung mehrere Möglichkeiten, um die Störungen zu behandeln. Dabei werden die folgenden Ziele mit in Betracht gezogen, da sie Behandlungsstrategien entwickeln. Zu den Zielen gehören:

  • Bei Entwicklungsstörungenauf niedrigem Niveau steht der Aufbau reifer zwischenmenschlicher Beziehungen im Vordergrund, um die typischen Defizite aufzuholen.
  • Die klassische Neurosen, die auf einem höheren Strukturniveau angesiedelt sind, wird die Umstrukturierung der Persönlichkeit durch eine Lösung unbewusster Konflikte avisiert.
  • Narzistische Störungen haben ein mittleres Strukturniveau und zu ihrer Behandlung werden die beiden genannten Zielsetzungen miteinander verknüpft.

Bei der Musiktherapie handelt es sich um eine Heilmethode, in der Musik eingesetzt wird, um sowohl den Körper als auch die Psyche zu heilen. Musik erreicht es ganz ohne Worte, dass tiefe Gefühle beim Patienten wachgerufen werden und schafft damit eine tiefe Erholung. Die Musiktherapie ist eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die es in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten wird und die zuverlässig unterstützt, psychisch Erkrankten zu helfen.

Dabei geht es beispielsweise um die Reaktivierung der Aktivität der Patienten, aber auch der Wahrnehmung der eigenen der eigenen Personalität und die Stärkung des Ich-Gefühls. Zudem hilft es bei der Steigerung des Selbstwertgefühls sowie der Verarbeitung von Krisen und persönlichen Problemen und hilft darüber hinaus der Aufbau der Beziehungsfähigkeit. Doch bei einer Musiktherapie können auch Gefühle an die Oberfläche kommen, die lange verborgen waren.

Bei der Musiktherapie handelt es sich um eine Heilmethode, in der Musik eingesetzt wird, um sowohl den Körper als auch die Psyche zu heilen. Musik erreicht es ganz ohne Worte, dass tiefe Gefühle beim Patienten wachgerufen werden und schafft damit eine tiefe Erholung. Die Musiktherapie ist eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die es in unterschiedlichen Ausprägungen angeboten wird und die zuverlässig unterstützt, psychisch Erkrankten zu helfen.

Dabei geht es beispielsweise um die Reaktivierung der Aktivität der Patienten, aber auch der Wahrnehmung der eigenen der eigenen Personalität und die Stärkung des Ich-Gefühls. Zudem hilft es bei der Steigerung des Selbstwertgefühls sowie der Verarbeitung von Krisen und persönlichen Problemen und hilft darüber hinaus der Aufbau der Beziehungsfähigkeit. Doch bei einer Musiktherapie können auch Gefühle an die Oberfläche kommen, die lange verborgen waren.

Wann wird eine Musiktherapie gemacht?

Ein Musiktherapie lohnt sich vor allem bei den Menschen, die unter Depressionen leiden, Angststörungen haben oder bei Kindern, die unter Autismus leiden. Dabei ersetzt die Musik die Sprache, sodass die Patienten auch so mit dem Therapeuten kommunizieren können. Als Therapieziele der Musiktherapie gibt es

  • das Bewusstwerden eigener Gefühle der Förderung des emotionalen Ausdrucks
  • Förderung von Kontakt- und Interaktionsfähigkeit
  • Stärkung der Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung

Schon seit Anfang der Menschheit gibt es zwischen Mensch und Tier eine innere Verbundenheit. Tiere – vor allem Hund und Katze, aber auch Pferde – werden eingesetzt, um psychisch Kranken und Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, beizustehen und zusammen ein eingespieltes Team zu bilden. Seit langem sind Haustiere auch zu geschätzten Begleitern im Alltag geworden. Deshalb werden Tiere bereits seit Jahren in sozialen und therapeutischen Bereichen eingesetzt.

Die tiergestützte Therapie kann zur Behandlung von psychischen Erkrankungen von Kindern und Erwachsenen, aber auch bei Demenzkranken oder Suchtkranken eine gute Behandlungsmöglichkeit darstellen, zumal Tier und Mensch in der Lage sind, eine Freundschaft aufzubauen und einander zu vertrauen. Durch die Bindung und die Interaktion mit seinem Haustier entwickelt der Patient ein besseres Selbstwertgefühl, aber auch die Selbstachtung und das Vertrauen fördert.

Welche Tiere können hier eingesetzt werden?

Grundsätzlich eignen sich viele verschiedene Tierarten für die tiergestützte Therapie ausgewählt werden, zumeist werden jedoch ein Hund oder ein Pferd benutzt. Bei THE BALANCE auf Mallorca können die Patienten, die an einer tiergestützten Therapie teilnehmen wollen, durch die schöne Umgebung von Mallorca reiten und sich noch besser entspannen können.

Die Gestalttherapie zählt zu den humanistischen Verfahren und basiert auf einem ganzheitlichen Weltbild. Dadurch wird der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist angesehen, der in ein soziologischen und ökologischen Umfeld eingebunden ist. Die Gestalttherapie wurde in den 1940er Jahren von Fritz und Lore Perls sowie dem US-amerikanischen Soziologen Paul Goodman entwickelt und beschrieben. Das Ziel ist, den vielen menschlichen Individualitäten gerecht zu werden.

Mutter-Kind-Kur Mallorca

Bei der Gestalttherapie geht es nicht nur um die Kommunikation – es werden die körperlichen Bewegungen und Haltungen, mit Verhaltensweisen, Gefühlen und Einstellungen experimentiert, wobei alle Bereiche menschlicher Erfahrung mit einbezogen werden. Auch der körperliche, gefühlsmässige, intellektuelle und der zwischenmenschliche Bereich wird in die Forschungen mit einbezogen. Die Therapeuten glauben, dass alle Bereiche zusammen einen Menschen ausmachen.

Wirkung der Gestalttherapie auf den Menschen

Viele traumatische Erlebnisse können dazu führen, dass Menschen Traumata durchleben und es dadurch zu einer Angststörung oder einer posttraumatischen Belastungsstörung kommt. Durch die Gestalttherapie

  • durchleben die Menschen ihre eigenen Gefühle
  • üben das Gewahrsein
  • nehmen die tatsächliche Situation wahr

Ziel der Gestalttherapie ist, eine Therapie in Form einer Einzel-, Gruppen- oder Paartherapie durchzuführen, um die Fertigkeiten zu erlernen, die das Gleichgewicht zwischen Offenheit und gesunder Abgrenzung herstellen.

Unter einer Kunsttherapie verbirgt sich ein psychotherapeutisches Verfahren, das insbesondere in psychosomatischen oder psychatrischen Kliniken zusammen mit anderen Behandlungsformen angeboten wird. Sie hilft sowohl Menschen, die durch einen Unfall oder eine Krankheit körperlich krank sind oder aber psychisch Hilfe brauchen. Durch die Nutzung der Kunsttherapie können die Patienten den Zugang zu ihrer inneren Welt finden.

Diese Art der Therapien gehört zu den Kreativtherapien, die auf der Erkenntnis aufsetzen, dass die Gestaltung von Bildern und andere künstlerische Tätigkeiten heilend wirken können. Die Kunsttherapie ist allerdings noch eine recht junge Therapieform, die mittlerweile jedoch nicht nur an psychiatrischen oder psychosomatischen Kliniken, sondern auch in Reha-Einrichtungen, Tageskliniken oder Altenheimen eingesetzt wird.

Wobei werden Kunsttherapie eingesetzt?

Bei der Kunsttherapie werden unterschiedliche Möglichkeiten genutzt, um sich und seine eigenen Gedanken auszudrücken. Das innerpsychische Verfahren versucht, mit einem bildnerischen Medium wie einem Bild, einer Plastik oder einer Grafik zu behandeln. Bei einer Depression hilft sie bei

  • der Stimulation von sensorischem Wahrnehmen und Gestalten
  • der Fokussierung auf die Zukunft
  • der Erinnerung, Gestalten und Reaktivierung

Die Neurofeedback-Therapie wird vor allem zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Dazu wird ein Elekto-Enzephalo-Gramm (kurz EEG) gemacht, mit dem die Hirnwellen gemessen werden. Verlaufen nicht alle Hirnwellen nach ihrem richtigen Muster, werden sie so lange konditioniert und trainiert, bis sich die Beschwerden des Patienten verringern und sich die Betroffenen besser fühlen. Das Hirn wird beim Anzeigen von Bildern aktiviert und vom EEG aufgezeichnet.

Durch das Darstellen der Animationen kann es der betroffene Patient schaffen, seine eigene Hirnaktivität zu beeinflussen. Die Anzahl an Sitzungen, die für die Behandlung der Erkrankung benötigt werden, hängt immer auch an der Erkrankung – während Schlafstörungen bereits innerhalb von zehn bis 15 Stunden besser werden, dauert der Behandlungszeitraum beim Auftreten von ADHS oder Depressionen länger.

Neurofeedback-Therapien als Alternative zu Medikamenten

Die Neurofeedback-Therapie ist nicht invasiv, wodurch die Möglichkeit besteht, auf Medikamente zu  verzichten. Sie eignet sich vor allem bei

  • einer Kontraindikation von Arzeimitteln
  • einer mangelnden Wirksamkeit von Medikamenten
  • einem Verzicht auf Präparate während der Schwangerschaft
  • der Nutzung bei Kindern

Ein zentraler Punkt in dieser Therapie ist das ressourcenorientierte Menschenbild, das besagt, dass Patienten kreativ wachsen und sich konstruktiv verändern können. Dabei wird der Mensch als eine biologisch-psychologisch-soziale Ganzheit gesehen wird. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch die Ressourcen in sich trägt, die er benötigt, um sich gegen Probleme in seinem Leben zu wehren und wird nach dem Streben nach Selbstverwirklichung und Wachstum eingeschätzt.

Die Beziehung und angewandten Techniken bzw. Interventionen helfen, dass der Patient sich selbst gewahr bleibt. Die Therapie hilft zudem, die Vitalität und Kreativität der Patienten, seine Ressourcen, aber auch seine Fähigkeit zur Gestaltung, Strukturierung und Abgrenzung zu befreien und die Fähigkeit zu fördern, sich selbst zu helfen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Therapie eingesetzt werden kann, um die Identität, Souveränität und sozialen Bindungen aufzuzeigen.

Der psychotherapeutische Prozess

In der humanistischen Psychotherapie wird der psychotherapeutische Prozess als eine fortgesetzte Erkundung des eigenen Ichs, des Fühlens, Denkens, Wollens und Handelns. Dabei wird die humanistische Psychotherapie als

  • Experimentell und an der Erfahrung orientiert
  • Experimentell, da der psychotherapeutische Prozess sich am Ergebnis der gemeinsamen Kreativität ausrichtet
  • Existenziell, da Themen und Werte im Prozess einen zentralen Stellenwert haben

Wer eine Psychotherapie durchführt, sollte eine individuelle Behandlung annehmen. Nur dadurch ist es möglich, die Ressourcen des Erkrankten zu ermitteln und ideal zu nutzen. Yoga besteht aus einer Verbindung von schulmedizinischen und komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden, die die Schulmedizin ergänzen können. Eine solche integrativ aufgebaute Behandlung kann bei psychologischen Erkrankungen den Heilungsprozess wesentlich unterstützen.

Yoga stammt aus Indien und kombiniert schlangenartige Bewegungen und geistiger Übungen. Sie sollen dazu beitragen, dass die Betroffenen von einer psychologischen Erkrankung den Weg zur Selbsterkenntnis finden. Bei einer meditativen Form des Yogas steht die geistige Konzentration im Vordergrund, bei den anderen Formen geht es vielmehr um Fitness und die Durchführung von Atemübungen zur Steigerung der Konstitution des Körpers.

Mentale Ausgeglichenheit erreichen

Gerade bei psychotherapeutischen Handlungsformen spielen die folgenden Werte eine massgebliche Rolle, die mit Yoga gefördert werden sollten:

  • Moralische Werte wie Mut und Großzügigkeit
  • Ernsthaftigkeit zur Heilung von psychischen Leiden
  • Überwindung von inneren Ängsten und Unsicherheiten
  • Beharrlichkeit zur weiteren Vervollkomnung der Übungen
  • Starkes Durchhaltevermögen, um sich immer weiter zu entwickeln

Als unterstützende Therapie hilft Yoga, den Patienten einer psychologischen Erkrankung ein höheres Mass an Selbstvertrauen zu verleihen.

Depressionen können durchaus mit Wahrnehmungsstörungen des Lernens, Erinnerns, Denkens und Wissens in Zusammenhang stehen. Diese sind mit Konzentrationsschwächen oder Vergesslichkeit verbunden, die eine massive Belastung für die Bewältigung des beruflichen und privaten Alltags darstellen. Es zeigen sich tiefe Trauer, Niedergeschlagenheit und andere Symptome, obwohl diese nicht unbedingt auf das Vorhandensein einer psychischen Erkrankungen schliessen lassen.

Für eine richtige Behandlung spielt auch das Alter das Patienten eine Rolle, da Kinder und Jugendliche nach einem anderen, sehr komplex aufgebauten System behandelt werden müssen als Erwachsene. Bei Jugendlichen gibt es zwei passende Möglichkeiten, um den Kindern zu helfen – entweder in Einzeltherapie oder in einer Gruppentherapie. Die Therapien von ADS – dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom – oder ADHS – der Hyperaktivitätsstörung bei jungen Menschen.

Ursachen des Aufmerksamkeitsdefizits

Schulkinder und Jugendliche, die unter ADS oder ADHS leiden, können in Gruppen oder einzeln behandelt werden. Dabei ist es das Ziel, dass die Konzentrationsleistungen der kleinen Patienten wieder zu steigern. Diese drei Unterkategorien gibt es:

  • Ein hyperaktiv-impulsives Erscheinungsbild von ADHS
  • Ein vorwiegend unaufmerksames Erscheidungsbild von ADHS
  • Ein kombiniertes Erscheinungsbild von ADHS

Die englische Abkürzung «MBSR» steht für «Mindful-based Stress Reduction» und umschreibt die Bekämpfung eines hohen Stresspegels. Gleichzeitig sollen die Betroffenen erlernen, durch einen achtsamen Lebensstil zu innerer Ruhe und Gelassenheit zu finden. Diese Art des Lebens führt zu einer erhöhten Lebensqualität. Die typischen Stresssymptome gehen zwar nicht vollständig weg, verbessern sich deutlich.

Diese auf Meditation basierende Behandlungsmethode wurde von dem US-Amerikaner Jon Kabat-Zinn in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und nutzt traditionelle Entspannungs- und Meditationstechniken wie Yoga, die Konzentration auf die eigene Atmung oder wendet eine Bewegungstherapie an, die sich entweder auf das Gehen oder das Sitzen konzentrieren. Zudem wird der eigene Körper gescannt, um das Körperempfinden zu stärken.

Endlich den negativen Teufelskreis verlassen

MBSR-Patienten, die kontinuierlich unter starken Schmerzen leiden, lernen durch die geistige und körperliche Tiefenentspannung, den eigenen Körper zu verstehen und auf seine Signale zu reagieren. Diese Methoden helfen dabei:

  • Achtsamkeitsübungen zur Ermittlung von messbaren Veränderungen in Blut und Gehirn
  • Achtsamkeitspraktiken zur Verbesserung verschiedener psychischer Erkrankungen wie Depressionen, Stress, Burnout, Psychosen und bei der Bekämpfung von Traumata

Wird die Achtsamkeitstherapie langfristig durchgeführt, wird das Immunsystem gestärkt. Zudem reagiert der Körper der Betroffenen gelassen gegen Stress.

Die englische Abkürzung «EAT» steht für therapeutisches Reiten. Es wird zur Behandlung von Menschen mit körperlichen und psychischen Beschwerden eingesetzt, um Blockaden zu lösen und die selbstheilenden Effekte des Körpers zu aktivieren. Die ersten Therapieansätze destherapeutischen Reitens liegen bereits in der Antike, die moderne Form wurde in den 1960er Jahren entwickelt. Die Bewertung dieser Therapieform wird seit 2007 systematisch erforscht.

Bei der therapeutischen Reittherapie geht es nicht unbedingt nur um das Reiten, sondern beinhaltet auch die Pflege, Versorgung oder Bodenübungen. Experten im Bereich der geistigen Gesundheit nutzen Pferde experimentell entweder eine Einzel- oder eine Gruppentherapie, sodass die Patienten frei von sich erzählen und sich öffnen. Dabei ist es das Ziel, dass sie mehr über sich erfahren und über das Pferd Vertrauen aufbauen.

Formen des therapeutischen Reitens

Bei der pferdegestützten, psychotherapeutischen Behandlung, sind Pferde das Bindeglied zwischen Therapeut und Krankem, worüber sie sich öffnen und Vertrauen zu anderen Menschen schöpfen. Diese Formen der pferdegestützten Therapien gibt es:

  • Pferdegestützte Physiotherapie
  • Pferdegestütze Psychotherapie
  • Pferdegestützte Heil- und Traumapädagogik

Zudem kann ein Pferd bei der Durchführung einer pferdegestützten Ergotherapie und der Einsatz von Reiten bzw. Pferdesport den positiven Einfluss des Pferdes nutzen.

Wer an eine Ernährungsberatung denkt, denkt fast automatisch an die Ernährungsumstellung, um zu hohes Körpergewicht zu verlieren. Eine Ernährungsberatung ist aber auch für die Menschen – zumeist jungen Frauen – notwendig, die unter einer Essstörung wie einer Magersucht, einer Bulimie oder von Binge Eating leiden. Dennoch werden selbst diejenigen, die unter Adipositas – also einer Fettsucht – leiden, sollten die Vorteile einer professionellen Ernährungsberatung für sich nutzen.

Die Ziele der Ernährungsberatung werden individuell und entsprechend der aktuellen Situation festgelegt. Dabei erfolgt die Beratung nicht nur in Form einer Entscheidungshilfe, sondern greift auch die zentralen Themen der Ernährung auf. So unterstützt der Therapeut die Patienten bei der Entwicklung des richtigen Essverhaltens, der Essstruktur und die richtige Auswahl von Lebensmitteln. Sie können als anfängliche Maßnahme nach einem Krankenhausaufenthalt angewandt werden.

Der mehrstufige Therapieverlauf

Grundsätzlich wendet sich die Ernährungsberatung gegen künstlich veränderte und Light-Produkte, die dem Körper auslaugen. Ziel ist es stattdessen, ein Esskonzept zu entwickeln, das auf das Leiden der Patienten zugeschnitten ist. So geht’s:

  • Zunächst erfolgt die medizinische und ernährungsspezifische Aufstellung der Anamnese des Patienten. Auf den erhobenen Daten wird dann ein Ernährungsprotokoll geführt.
  • Nun wird ein persönlicher Ernährungsplan ausgearbeitet, der immer individuell erfolgt und zum Ziel hat, die Mahlzeiten zu strukturieren und zu planen. Dabei sollte der Geschmack des Patienten berücksichtigt werden.
  • Im Anschluss werden die Beratungsschwerpunkte festgelegt, die von der Anamnese und der Art der Essstörunng abhängen.

Um die Ernährung von einem schädigendem Essen zu einem gesünderen und verträglichen Essverhaltens umzuwandeln, ist es notwendig, langfristig zu denken und zu bedenken, dass eine Essstörung umzusetzen und das Selbstwertgefühl der Erkrankten zu fördern.

Die Hypnose ist eine Technik, die Menschen einsetzen, um sich selbst oder andere Menschen in Trance zu versetzen. Daher wird dieser Zustand auch als ein hypnotischer Trance bezeichnet. Unter Hypnose verändert sich sowohl der körperliche als auch der seelische Zustand eines Menschen, sodass diese Behandlungsmethode genutzt werden kann, um Phobien und Angststörungen zu behandeln und zu bessern.

Durch die moderne Hirnforschung hat sich herausgestellt, dass es sich bei einer Hypnose nicht um Zauberwerk handelt, wie von vielen dargestellt. Stattdessen sind Patienten bei einer Hypnose wach und aufmerksam. Der Trance hat seine Ursache vielmehr in einer Tiefenentspannung des Körpers, wodurch der Therapeut das Unterbewusstsein des Patienten aktiviert. Gleichzeitig können die Stärken und Bewältigungsstrategien zur unterstützenden Behandlung genutzt werden.

Die Hypnose ist vielfältig verwendbar

Die Hypnose wird zur psychologischen Bewältigung und in der Psychotherapie eingesetzt. Dabei soll sie die Patienten bei der Therapie von

  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen und
  • Essstörungen sowie
  • Schlafstörungen

unterstützen. Doch auch Suchterkrankungen wie Alkoholismus oder exzessives Rauchen lassen sich damit gut behandeln. Für Menschen mit einem niedrigen Blutdruck und anderen Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems ist die Hypnoseanwendung mit Gesundheitsrisiken verbunden.

Diese traditionelle chinesische Heilmethode (TCM) wird mit Nadeln ausgeführt und soll helfen, dass die Qi-Energie den Körper des Menschens frei durchfliessen kann. Sie strömt nach der Denkweise der TCM in den Leitbahnen, den sogenannten Meridianen, durch den Körper und ist an mehr als 700 Punkten dicht unter der Hautoberfläche leicht erreichbar. Ungefähr 400 der genannten Leitbahnen werden als Akupunkturpunkte genutzt.

Befinden sich die Leitbahnen im Gleichgewicht und die Energie harmonisch durch den Körper fliesst, gilt der Mensch als gesund. Kommt es aber zu einem Ungleichgewicht – beispielsweise durch eine falsche Ernährung oder psychische Störungen – bewirkt dies laut TCM Schmerzen oder Krankheiten auftreten können. Vor diesem alten Krankheitsbild sorgt die Akupunktur dafür, dass Blockaden im Körper des Menschens gelöst werden.

Behandlung mithilfe kleiner Nadelstiche

Diie Behandlung eines Patienten mittels Akupunktur findet zumeist im Liegen statt, wobei die Nadeln je nach Krankheitsbild an unterschiedlichen Stellen am Körper verwendet werden. Dabei werden die Nadeln allerdings nur oberflächlich in die Haut gestochen, sodass lediglich ein kurzer Schmerz auftritt. Sie reguliert den Energiefluss bei

  • Störungen durch Kälte und Wärme
  • falscher Ernährung
  • seelische (Über)belastungen oder
  • Überanstrengungen

Damit keine Schmerzen oder Krankheiten auftreten, entwickelt sich durch das Einstechen der Nadeln in die relevanten Stellen ein dumpfes Gefühl mit der Entwicklung von Wärme. Die Behandlungsdauer selbst dauert etwa 20 bis 30 Minuten.

Die Physiotherapie umfasst sowohl die aktiven und passiven Therapieformen des Körpers, zu denen die Krankengymastik, aber auch der physikalische Therapien. Bei der physikalischen Therapieform, die von Therapeuten und Masseuren gleichermassen ausgeübt werden kann. Die Psychotherapie ist nochmals untergliedert in die Massage, Elektrotherapie, Hydrotherapie und Thermotherapie. Diese verschiedenen Heilverfahren basieren auf der Bewegungstherapie.

Zur Behandlung von psychischen Erkrankungen oder bei Erkrankung des Bewegungsapparats wird diese Art des natürlichen Heilverfahrens verwendet. Bei dieser Art Therapie handelt es sich um eine passive Behandlung, d.h. der Therapeut führt die Bewegungen aus. Zur Vorbeugung wird hingegen als aktive Therapie eingesetzt, in der Patienten die Bewegungen selbstständig ausführen Mittlerweile hat sich die Physiotherapie zur Bewegungstherapie entwickelt, um vielfältiger zu werden.

Physiotherapie ist ein Oberbegriff, zu der sowohl die Krankengymnastik als auch physikalische Therapieformen mit Wasser, Wärme, Massagen oder Stromgehören. Der Unterschied liegt darin, dass die Krankengymnastik nur von ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden darf, während die physikalische Therapie von den Berufsgruppen der Physiotherapeuten und Masseuren durchgeführt werden darf.

Die physiologische Behandlung basiert zumeist auf einer medizinischen Anweisung und soll erreichen, dass

  • Schmerzen gelindert und
  • der Stoffwechsel und Durchblutung verbessert werden.
  • Auch wichtig ist die Erhaltung und Optimierung von Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer

Die Durchführung einer Physiotherapie ist generell die Folge einer Erkrankung, die mit einer Rehabilitation verbunden ist und dient der Vorbeugung von Krankheiten.

Das körperliche Gesundheitstraining verwendet sportliche Bewegungen, um Patienten kräftiger und beweglicher zu machen. Dieses Ganzkörpertraining hat zum Ziel, physische Faktoren zu stärken und hilft, einen gesunden Lebensstil zu vermitteln. Ein solches Programm unterstützt die Erkrankten dabei, sich effizienter zu bewegen und Probleme, die beispielsweise bei einer fehlerhaften Körperhaltung oder Muskelverspannungen entstehen könnten, zu bekämpfen.

Das psychische Gesundheitstraining wird allerdings immer wichtiger, da sich viele Menschen weniger Sport treiben und sich dadurch teils wesentlich weniger bewegen. Neben dem Gesundheitstraining gehört neben dem Aufwärmen auch das Alltagstraining, das Ganzkörperkräftigung und die Entspannung nach der Bewegung. Aus psychologischer Sicht gehört auch die Selbstbeobachtung des Patientenverhaltens und eine Reflexion des eigenen Gesundheitsverhaltens.

Was eine Selbstreflexion beim Menschen bewirken kann, wird oftmals unterschätzt. Das Überdenken des eigenen Denken und Handelns hilft psychisch Kranken, die Selbstwahrnehmung zu schärfen und die Vorteile daraus für sich zu nutzen:

  • Persönliches Wachstum, um herauszufinden, was kurz- bzw. langfristige Ziele erreicht werden sollen und welche Methoden zur Erreichung eingesetzt werden sollen.
  • Patienten, die einen Fehler gemacht haben, sollten daraus lernen. Dabei sollte es das Ziel sein, mögliche Fehler zu vermeiden und sie zu umgehen.
  • Das eigene Wohlbefinden und Erfolgserlebnisse sollten gestärkt werden. Dafür ist es unumgänglich, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu bestimmen.

Um eine effektive Selbstreflexion durchzuführen, sind ausreichend Ruhe und Zeit notwendig – auch, um neue Lebensenergie zu tanken. Zudem sollten die betroffenen Patientendas eigene Leben Revue passieren lassen und dabei ehrlich gegenüber sich selbst zu sein.

Die Aufgabe eines persönlichen Coaches zur Behandlung von psychischen Erkrankungen sind Berater, die Menschen in schwierigen Lebenslagen – beispielsweise psychischen Krankheiten oder Süchten – zu unterstützen. Dabei werden komplexe Aufgaben an die Patienten gestellt, die sie ausführen und später analysieren müssen. Durch diese Sitzungen versuchen die persönlichen Coaches ist es das Hauptziel, die Fähigkeiten des Betreuten herauszufinden und seine Eigenständigkeit zu fördern.

Während der Sitzungen lernen sich Patienten besser kennen, finden eigenen Grenzen heraus und sorgt dafür, das Konflikte vermieden werden können. Dies sorgt für eine höhere Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit. Gerade für Menschen, die sich vor allem beruflich überfordert fühlen und dadurch von psychologischen Problemen wie einem Burnout oder massive Stresssymptome. Vieles der erlernten Strategien können auch ins private Umfeld übernommen werden.

Coaching ist wichtig im Personalwesen

Es hat sich gezeigt, dass gerade Menschen, die beruflich sehr unter Druck stehen oder zur Führungsriege eines Unternehmens stehen, vom Einsatz eines persönlichen Coaches profitieren können. Bei diesen Fakturen kann ein persönliches Coaching eingesetzt werden:

  • Schulung des selbstsicheren Auftritts auf grosser Bühne
  • Sich durch Stresssituationen nicht aus der Ruhe bringen lassen
  • Optimierung des Blickkontakts mit anderen
  • Unterstützung von weiteren Mitarbeitern
  • Prioritäten richtig setzen

Bei einem persönlichen Coach liegt der Hauptfokus – anders als bei Psychologen – auf dem praktischen Ansatz, derdirekt am Schulungsort durchgeführt wird.

Diese besondere Form der Behandlung des Bindegewebes wurde in den 1940er-Jahren von der US-amerikanischen Biochemikerin Ida Rolf entwickelt. Sie vertrat die Auffassung, dass die menschliche Wirbelsäule nicht ausschliesslich für die aufrechte Haltung des Menschen erforderlich sind, sondern dass sie lediglich dann in der Lage ist, ihre Funktion zu erfüllen, wenn sie durch Muskeln und Bindegewebe der Stützung dienen.

Eine Rolfing-Therapie für die Menschen, selbst wenn keinerlei echten Krankheitsgefühle verspürt werdem. Die bewusste und harmonische Erfahrung des Körpers, aber auch der Psyche unterstützen die persönliche Gesundheit und Widerstandsfähigkeit des Körpers fördern. Dadurch schaffen Menschen es, wieder im Einklang mit sich selbst leben. Zudem kann erreicht werden, dass Beschwerden, die durch Fehllhaltungen entstehen, gelindert werden können.

Wirkung auf das Seelenleben

Selbst wenn die selbstständige Behandlungen beim Rolfing gibt es nicht, doch die körperlichen und psychischen Entwicklungen setzen sich nach einer zehnstündigen Behandlung erfolgt eine eigendynamische Fortsetzung. Dies sind die klassischen Anwendungsgebiete:

  • Pschovegetative Störungen mit Nervosität und Stress
  • Angst- und Spannungszuständen
  • Funktionsstörungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmung und des Darmtraktes
  • Tinnitus im Ohr

Es existieren zwei Varianten des Rolfing – die Soma-Therapie, bei der die ursprüngliche Form der Behandlung abgewandelt wird. Die posturale Integration fokussiert sich hingegen vermehrt auf die Psychotherapie und behandelt die psychischen Ursachen von Fehlhaltungen.

Wenn Menschen unter Syptomen oder aber unter Beschwerden leiden, die ihr Denken, Fühlen und Handeln dominieren, kann eine Psychotherapie eine effektive Heilmethode darstellen. Dabei werden belastende Erinnerungen aus der Vergangenheit verarbeitet, sodass diejenigeigen, die unter den schwierigen Situationen leiden, endlich zur Ruhe kommen. Für diejenigen, die immer wieder in die gleichen Lebensfallen geraten, wobei es den Patienten schwerfällt, Ihren Alltag zu bewältigen.

Ziel dieser Therapie ist es, die Vitalität, Lebensfreude und Energie wiederzuerlangen und belastende Situationen zu bekämpfen. Eine experimentelle Psychotherapie kann hier durchaus helfen, Diese Behandlungsmethode, die zu den Verhaltenstherapien gehört, kann davon profitieren, zumal die Methoden der Behandlung wissenschaflich erprobt und fundiert sind. Dabei gibt es ein breites Spektrum an unterschiedlichen Beschwerden, bei denen diese Art Psychotherapie helfen kann.

Schwierige Situationen des Lebens in den Griff bekommen

Es ist zumeist nicht einmal schwierig, die seelische Balance eines Menschen aus dem Takt zu bringen, wobei die Veränderung zumeist schleichend – also leicht progrient – vor  sich geht. Bei der Behandlung von Kranken, die unter einer psychischen Erkrankung wie

Wie die Behandllung letztlich durchgeführt wird, hängt zumeist vom Zustand des Patienten und der Behandlungsmöglichkeiten selbst ab. In manchen Fällen sind Gespräche ausreichend, um die Erkrankung zu behandeln, ansonsten kann ein empathisches Zuhören erfolgen.

Die Behandlung von Depressionen mithilfe der transkraniellen Magnetstimulation (kurz TMS) ist eine moderne Behandlungsmethode bei Depressionen und basiert auf dem Prinzip des Ausgleichs der aus der Balance geratenen Hirnaktivität. Die Anwendung zeigt kurzfristig eine wesentliche Verbesserung der Symptome – es kommt zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und Stimmung. Die transkranielle Therapie ergänzt die Behandlung mit Medikamenten und Pschotherapie.

Die Funktion basiert auf der Stimulation der Nervenzellen im Gehirn und sorgen so dafür, dass ein zu hohes Maß an Zellaktivität gesenkt wird und ein zu niedriges Maß gezielt aktiviert wird. Beim Vorliegen von Depressionen werden diese Maßnahmen an der Stirn aktiviert, wodurch die Deüressionen von außen behandelt werden können. Die Behandlungsdauer der transcraniellen Magnetstimulation dauert insgesamt lediglich 15 Minuten.

Depressionen gehören der Vergangenheit an

Die TMS gehört zum Themengebiet der Neurologie und hilft bei der Grundlagenforschung des menschlichen Gehirns. Zudem dient diese Therapieform der Diagnose und auch das Verfahren des TMSs geilt als noch sehr neu als Behandlungsmethode.Ob die Therapie tatsächlich wirksam ist, kann aufgrund der Kürze des Einsatzes noch nicht eindeutig geklärt werden.

Die TMS – die vorrangig zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird – wurde erst 1985 entwickelt und lässt sich dafür einsetzen,eine Erkrankung des Nervensystems genauer zu untersuchen. Doch aufgrund der hohen Anzahl an Forschungen wurde die TMS zunehmend effekiver in der Behandlung von neurologischen Erkrankungen.

Bei einer Famileintherapie handelt es sich nicht um eine Therapie für psycchologiech Erkrankte, sondern auch für die Familienmitglieder, die mit den Erkrankten zusammenleben müssen und dadurch auch verschiedene Probleme haben. Dennoch ist im Rahmen der Systemtherapie die Behandlung von Familien möglich. Mit ihr wird mit den einzelnen Familienmitgleidern therapeutisch zusammengearbeitet werden.

Systemische Therapeuten der Psychotherapie gegen davon aus, dass die Familien negative Beziehungsstörungen haben. Diese hat denn zur Folge, dass diese Störungen mit psychischen Problemen begleitet wird. Jedes einzelne Familienmitglied leidet anschliessend unter verschiedenen Symptomen einer psychischen Erkrankung zeigen. Insgesamt zeigen sich die psychischen Symptome auch in einer psychologischen Erkrankung der gesamten Familie.

Die Familie als Behandlungszentrum

Bei einer Familientherapie geht es – wie der Name schon vermuten lässt – um die Behandlung von psychischen Probemen, die innerhalb einer Familie auftreten können. Dabei können vor allem die folgenden Störungen erkannt werden:

  • Ist die Familie psychisch nicht gesund, kann eine Familientherapie notwendig werden, sodass die Familie wieder in seine normale Bahn zurückfindet. Dabei können die psychologischen Probleme der Verursacher oder die Lösung darstellen.
  • Die Veraussetzung der Heilung liegt in der Motivation und dem Wille, eine solche Therapie auch durchzuführen.

Die therapeutische Behandlung ist jedoch nur kurz, wobei der Zusammenhalt innerhalb der Famile und Vertrauen zum Therapeuten besonders wichtig ist.