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Eine Anpassungsstörung tritt dann auf, wenn Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich an die Veränderungen ihres Lebens anzupassen. Dadurch kommt es zu starken psychischen und physischen Symptomen, wie Bedrängnis, Leere oder das Vernachlässigen von sozialen Beziehungen und einem Absinken der Leistungsfähigkeit. Die Therapie erfolgt grundsätzlich über eine Verhaltenstherapie, in der langsam Verhaltensweisen und Strategien zur Bewältigung des Alltags erarbeitet werden.

Dabei wird die Anpassungsstörung – die die Gedankenwelt negativ beeinflussen – werden umstrukturiert, neue Verhaltensweisen werden eingeübt. Wichtig ist vor Beginn einer individuellen Therapie, dass eine Anamnese des Patienten erstellt wird. Außerdem müssen Therapeut und Patient herausarbeiten, welche Faktoren zur Bewältigung des Alltags liegen, wobei auch das soziale Umfeld eine hohe Bedeutung hat.

Die Diagnostik ist der erste Schritt in Richtung Besserung, da sie auch die weitere Anpassungsstörung-Behandlung beeinflusst. Die auslösenden Faktoren treten nach etwa einem Monat ein, wobei die Symptome weit variieren können. Es kommt in den meisten Fällen zu Ängsten und Sorgen, aber auch Depressionen, Ärger, Verbitterung und emotionale Verwirrtheit treten auf. Auch Gefühle von Isolation, Bedrängnis und Traurigkeiten weisen auf eine Anpassungsstörung hin. Zudem können körperliche Symptome wie Verspannungen und Magen-Darm-Störungen ein Anzeichen für den Auftritt einer Anpassungsstörung. Treten plötzlich Stimmungseinbrüche aus, kommt es zu Desinteresse oder Konzentrationsschwierigkeiten beeinflussen das Sozialverhalten des Patienten negativ und verursachen Probleme im Sozialverhaltens. Die Patienten ziehen sich immer weiter zurück und zeigen teilweise sogar dissoziales Verhalten.

Sind die Symptome ein klares Indiz für eine Anpassungsstörung, kann mit einem Therapeuten die Behandlung begonnen werden. In der Regel wird zur Behandlung die kognitive Verhaltenstherapie eingesetzt, doch es ist notwendig, dass die Erkrankung individuell auf den Patienten zugeschnitten sein muss, um tatsächlich erfolgreich zu sein. Durch die Vielzahl an körperlichen und psychischen Symptome sollte nicht ausschließlich nur an den psychischen Symptomen festgemacht werden. Auch auftretende körperliche Symptome können eine Anpassungsstörung als Ursache haben. Dabei spielt auch die Stärke der Ausprägung der Symptomatik eine Rolle, denn wenn eine vollständige Heilung der Erkrankung nicht möglich sein sollte, ist es zumindest das Ziel, die auftretenden Symptome zu verringern. Die Therapie selbst kann entweder ambulant oder stationär erfolgen, als Maßstab gilt auch hier die Schwere der Symptome.

Während bei einer leichten Anpassungsstörung oder einer Anpassungsstörung, die sich noch nicht so weit entwickelt hat, reicht die Unterstützung von der Familie und Freunden bereits aus. In schwereren Fällen muss mit Therapeuten zusammengearbeitet werden, um die Anpassung an eine neue Lebenssituation zu fördern. Als therapeutische Maßnahmen der Behandlung einer Anpassungsstörung werden – je nach Krankheitsbild – entweder das verhaltenstherapeutische Behandlungsverfahren oder das psychoanalytische Verfahren eingesetzt. Wie die Anpassungsstörung-Therapie hängt jedoch immer noch mit der Schwere der Symptome und individuell angepasst sein. Schwer Betroffene leiden zunächst unter massiven emotionalen Druck, den sie aber nach zehn bis zwanzig Sitzungen verarbeitet haben. Im Anschluss werden Konzepte zur Problembewältigung eingesetzt, wobei das Selbstwertgefühl und die Motivation des Patienten gestärkt werden soll und dessen Handlungsfähigkeit wieder herzustellen.

In besonders schweren Fällen kann es sich als hilfreich erweisen, kurzzeitig Medikamente zu verschreiben. Sie unterstützen insbesondere, um negative Begleitsymptome wie depressive Verstimmungen und Ängste zu unterdrücken.  Medikamente, die eingesetzt werden können, sind 

  • verschiedene Schlafmittel
  • Benzodiazepine als Beruhigungsmittel, da sie eine spannungs- und angstlösende Wirkung auf den Organismus haben
  • bei leichten Depressionen lohnt sich der Einsatz des pflanzlichen Antidepressivum Johanneskraut gegeben werden, parallel wäre die Einnahme von Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI) möglich

Da die Benzodiazepine ein hohes Risiko haben, eine Abhängigkeit zu entwickeln, sollten die Beruhigungsmittel lediglich über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden. Dabei sollte das Mittel nur bei aktiver Suizidgefahr gegeben werden.

Eine Anpassungsstörung-Behandlung können sich aber auch selbst helfen, indem sie sich viel bewegen, regelmäßig Entspannungsübungen durchführen sowie progressive Muskelentspannung sind sinnvolle Elemente, die die Anpassungsstörung -Therapie noch unterstützen und auch die Möglichkeiten der Heilung noch weiter optimieren können. Auch viel Bewegung an der frischen Luft und die Reaktivierung des Soziallebens hat sich bewährt.

Wenn der Partner eine Anpassungsstörung hat und diese nicht so stark ausgeprägt ist, kann die Familie dazu beitragen, den Betroffenen zu unterstützen. Dazu sind lange Gespräche nötig, dass sie deren Gefühle und Gedanke ernst nehmen. Unverständnis für die Reaktion des Betroffenen würde bei ihm eine zusätzliche Belastung erzeugen, sodass es – um die Erkrankung zu behandeln – sinnvoll ist, einen Arzt aufsuchen.

Die Therapie der Anpassungsstörung wird zumeist psychotherapeutisch durchgeführt. Dabei müssen die Therapeuten sowohl die Schwere der Erkrankung als auch die Hilfsmaßnahmen in Betracht ziehen. In den meisten Fällen wird zudem die Freunde, den Partner und die Familie des Patienten – zu den sie Vertrauen haben – mit in die Therapie einbezogen. Allerdings gibt es auch verschiedene Schweregrade der Anpassungsstörung, sodass auch die Behandlung der Anpassungsstörung variiert. Sind die Symptome stärker ausgeprägt, muss die Therapie entweder mit einer

  1. Verhaltenstherapie – diese Art der Behandlung soll den Patienten dabei unterstützen, angelernte, negative Verhalten wieder zu verlernen und durch positive Verhaltensmuster zu ersetzen. Durch das Einüben der neuen Verhaltensweisen ist der Patient direkt beteiligt.

oder auch einer

  1. Psychoanalyse – die Psychoanalyse gehört zu den Urformen der psychotherapeutischen Methoden der Behandlung. Die Psychoanalytiker ordnen die psychischen Störungen im Erwachsenenalter zumeist psychischen Problemen in der Kindheit zu.

Bei der Behandlung der Anpassungstherapie wird jedoch zumeist die Gesprächstherapie nach Carl Rogers angewandt, doch auch die kognitive Verhaltenstherapie. Dabei versuchte der Psychologe, ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Therapeuten und dem Patienten herzustellen und hatte das Ziel, dass es dem Patienten möglich gemacht wurde, durch eine besonders positive Stimmung sich selbst zu verwirklichen.

Welche Art der Therapie für Anpassungsstörungen genutzt werden sollen, legt der Therapeut fest. Er hängt vom Schweregrad der Erkrankung und der Persönlichkeit des Patienten ab. Wenn hieraus ein ganzheitliches System entwickelt wird, können eine individuelle Anpassungsstörungen-Therapie – und damit der erfolgreichste Ansatz – zu wählen. Die Psychotherapie wird hauptsächlich dazu eingesetzt, den emotionalen Druck zu nehmen. Ein maßgebliches Ziel dieser Therapien liegt in der Steigerung des Selbstwertgefühls und Motivation des Patienten sowie der erneuten Herstellung der Handlungsfähigkeit.

FAQs

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