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Brain Fog, ein umgangssprachlicher Begriff, der häufig verwendet wird, um eine Reihe von kognitiven Störungen zu beschreiben, ist durch Gefühle von Verwirrung, Vergesslichkeit, mangelnder Konzentration und geistiger Klarheit gekennzeichnet. Brain Fog wird im Deutschen manchmal auch Hirnnebel, Gehirnnebel oder Bewusstseinstrübung  genannt. Dieser schwer fassbare Zustand ist an sich kein medizinischer Begriff, aber er beschreibt effektiv einen Zustand geistiger Trübung oder Unschärfe, den viele Menschen erleben. Eine bemerkenswerte Manifestation von Brain Fog ist ein merkwürdiges und oft beunruhigendes Gefühl im Kopf, das einem schweren oder wolkigen Gefühl ähnelt und das Gefühl der geistigen Behinderung, einer verminderten Sichtbarkeit der eigenen geistigen Prozesse, noch verstärkt.

Diese Verschmelzung von kognitiven Störungen und körperlichen Empfindungen behindert das Funktionieren des Alltags erheblich und lässt scheinbar alltägliche Aufgaben entmutigend und überwältigend erscheinen. Menschen, die mit dieser Erkrankung zu kämpfen haben, beschreiben es oft so, als würden sie versuchen, durch einen Dunst oder Nebel zu denken, wobei ihre übliche geistige Schärfe vernebelt wird, so dass selbst einfache Aufgaben entmutigend und kompliziert erscheinen.

Das Phänomen des Brain Fogs ist vielschichtig und kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst werden. Brain Fog ist in der Medizin nach wie vor ein zweideutiger Begriff, doch die Erfahrungen von Menschen, die damit konfrontiert sind, sind unbestreitbar real. Für diejenigen, die mit Brain Fog zu kämpfen haben, ist das Streben nach Klarheit oft eine Reise durch das Verständnis individueller Auslöser, die Behandlung zugrunde liegender Gesundheitszustände und die Anpassung der Lebensweise. Es ist wichtig, dieses Phänomen zu erkennen und zu bekämpfen, da es die Lebensqualität, die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen kann.

Die Ursachen für Brain Fog sind vielfältig und können auf Lebensstilfaktoren, Erkrankungen und psychische Stressfaktoren zurückzuführen sein. Diese Faktoren können auf komplexe Weise zusammenwirken und zu einer verminderten kognitiven Funktion und dem Auftreten von Brain Fog beitragen. Ein gründliches Verständnis der einzelnen Ursachen ist unerlässlich, um die mit diesem Zustand verbundenen Symptome wirksam anzugehen und zu lindern.

  1. Chronischer Stress: Länger anhaltender Stress kann sich nachteilig auf das Gehirn und die kognitiven Funktionen auswirken. Chronischer Stress führt zu einer erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das den Schlaf stören, die Stimmung beeinträchtigen und Gedächtnis und Konzentration verschlechtern kann – und damit zur Entstehung von Brain Fog beiträgt.
  2. Schlafentzug: Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf ist für die kognitive Funktion von entscheidender Bedeutung. Wenn der Körper nicht genügend erholsamen Schlaf bekommt, kann dies zu Gedächtnisstörungen, verminderter Aufmerksamkeit und verlangsamten Reaktionszeiten führen, die alle charakteristisch für Brain Fog sind. Chronischer Schlafmangel kann sich auch auf die Stimmung auswirken und zu einem Gefühl der geistigen Erschöpfung beitragen.
  3. Nebenwirkungen von Medikamenten: Einige Medikamente können Nebenwirkungen haben, die die kognitive Funktion beeinträchtigen. Dazu gehören Chemotherapeutika, Antihistaminika, Blutdruckmedikamente und bestimmte Schmerzmittel. Bei Personen, die solche Medikamente einnehmen, kann es zu Gedächtnisproblemen, Konzentrationsschwäche und geistiger Müdigkeit kommen, die einem Brain Fog ähneln.
  4. Schlechte Ernährung: Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des Gehirns. Eine Ernährung mit einem Mangel an essenziellen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien oder mit einem hohen Anteil an verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und ungesunden Fetten kann die kognitiven Funktionen beeinträchtigen. Eine schlechte Ernährung kann zu einem Ungleichgewicht des Blutzuckerspiegels, zu Entzündungen und zu einer verminderten Gehirnfunktion führen, die sich als Brain Fog äußert.
  5. Hormonelle Veränderungen: Hormonelle Ungleichgewichte, insbesondere bei Schilddrüsenhormonen und Sexualhormonen wie Östrogen und Testosteron, können die kognitive Funktion beeinflussen. Veränderungen des Hormonspiegels können sich auf die Stimmung, die Energie und die Konzentration auswirken und zu Symptomen von Brain Fog führen, insbesondere bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder in den Wechseljahren.
  6. Psychische Störungen: Psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände können die kognitive Funktion beeinträchtigen. Bei diesen Störungen kommt es häufig zu Veränderungen der Neurotransmitterwerte, zu Veränderungen der Gehirnaktivität und zu erhöhtem Stress, was zu Gedächtnisproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten und anderen Symptomen von Brain Fog führen kann.
  7. Medizinische Bedingungen: Bei verschiedenen Erkrankungen wie chronischem Müdigkeitssyndrom, Fibromyalgie, Anämie und Migräne kann Brain Fog als Symptom auftreten. Diese Erkrankungen können zu Entzündungen, Ungleichgewichten im Neurotransmitterhaushalt und Veränderungen der Gehirnstruktur und -funktion führen, was wiederum zu kognitiven Beeinträchtigungen führt.

Brain Fog äußert sich durch verschiedene Symptome, die die kognitiven Funktionen und das tägliche Leben auf unterschiedliche Weise beeinträchtigen. Jedes einzelne Symptom zu verstehen und anzuerkennen, ist ein entscheidender Schritt zur Behandlung von Brain Fog. Jedes Symptom kann kompliziert sein und in seiner Intensität variieren, so dass ein maßgeschneiderter Ansatz notwendig ist, um den Zustand effektiv zu bewältigen und zu lindern.

  1. Probleme mit dem Gedächtnis: Personen, die unter Brain Fog leiden, haben oft mit Gedächtnisproblemen zu kämpfen. Es kann für sie besonders schwierig sein, sich an Namen, Daten, Fakten oder Details zu erinnern, was sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld lästig sein kann. Diese Gedächtnisschwierigkeiten können sich so weit ausdehnen, dass sie vergessen, wo Gegenstände abgelegt wurden, was dazu führt, dass sie vermehrt nach Gegenständen suchen müssen. Das allgemeine Gefühl der Vergesslichkeit kann sehr belastend sein und ein Gefühl der Unzuverlässigkeit der kognitiven Funktionen hervorrufen.
  2. Verwirrung und Desorientierung: Verwirrung und Orientierungslosigkeit sind weit verbreitet. Die Betroffenen können sich verloren fühlen, selbst in vertrauten Umgebungen, und haben Schwierigkeiten, Gesprächen oder Wegbeschreibungen zu folgen. Dieses Symptom kann besonders belastend sein und zu einem Gefühl der Hilflosigkeit und Verletzlichkeit beitragen.
  3. Konzentrationsmangel: Ein allgegenwärtiges Gefühl der Ablenkung und der Unfähigkeit, sich zu konzentrieren, kennzeichnet dieses Symptom. Aufgaben, die früher einfach schienen, können anstrengend werden, und die Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit während Gesprächen oder Aktivitäten wird zur Herausforderung. Diese nachlassende Konzentration kann zu einer verminderten Produktivität und einem Gefühl der Ineffektivität führen, was sich häufig auf die Arbeitsleistung und die zwischenmenschlichen Beziehungen auswirkt.
  4. Verlangsamtes Denken: Brain Fog kann dazu führen, dass sich die Verarbeitung von Informationen wie das Waten in einer dicken Suppe anfühlt. Antworten werden verzögert, die Artikulation von Gedanken wird zur Anstrengung, und es ist oft schwierig, die richtigen Worte zu finden. Dieses verlangsamte Denken kann sich auf die Kommunikation, das Lösen von Problemen und die Fähigkeit auswirken, auf Situationen sofort zu reagieren.
  5. Beeinträchtigte Urteilsfähigkeit und Entscheidungsfindung: Die Entscheidungsfindung, selbst bei trivialen Angelegenheiten, wird für Menschen, die unter Brain Fog leiden, zu einer Quelle von Stress. Die Betroffenen können sich von der Auswahl überwältigt fühlen und finden es anstrengend, Optionen effektiv abzuwägen. Diese Beeinträchtigung des Urteilsvermögens kann zu erhöhter Unentschlossenheit führen und sich auf verschiedene Aspekte des Lebens auswirken, von beruflichen Entscheidungen bis hin zu täglichen Routinen.
  6. Stimmungsschwankungen: Die kumulative Wirkung der Symptome von Brain Fog kann zu spürbaren Stimmungsschwankungen führen. Der ständige Kampf mit den kognitiven Funktionen kann zu Frustration, Reizbarkeit, Angst und Stimmungsschwankungen führen. Diese Stimmungsschwankungen können auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen.
  7. Geistige Erschöpfung: Unabhängig von der Menge an Ruhe oder Schlaf fühlen sich Menschen mit Brain Fog oft ständig geistig erschöpft. Gewöhnliche geistige Aktivitäten scheinen anstrengend zu sein, und die geistige Ausdauer nimmt spürbar ab. Diese Müdigkeit kann dazu führen, dass es schwierig wird, regelmäßige Aktivitäten und Verantwortlichkeiten aufrechtzuerhalten, was zu einer eingeschränkten Lebensqualität führt.
  8. Long Covid: Brain Fog im Zusammenhang mit COVID-19 bezieht sich auf Symptome wie Verwirrung, Denk- oder Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme und ein allgemeines Gefühl der geistigen Trägheit. Das Phänomen ist mittlerweile gut dokumentiert, auch wenn der exakte Mechanismus dahinter noch nicht erforscht wurde.

Brain Fog ist keine medizinische Diagnose, sondern ein Begriff, der eine Reihe von Symptomen beschreibt, darunter Vergesslichkeit, mangelnde geistige Klarheit, Verwirrung und die Unfähigkeit, sich zu konzentrieren. Die Unbestimmtheit und Subjektivität dieser Symptome machen es schwierig, eine einzige Ursache oder Lösung zu finden, was zu unterschiedlichen Interpretationen und Missverständnissen führen kann wie zum Beispiel:

Gehirnnebel sei immer ein Zeichen von ernsthaften gesundheitlichen Problemen

Obwohl Gehirnnebel in einigen Fällen mit ernsthaften gesundheitlichen Zuständen in Verbindung gebracht werden kann, gibt es viele mögliche, weniger ernste Ursachen, wie Dehydration, niedriger Blutzuckerspiegel, Stress oder Schlafmangel. Es ist wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und bei anhaltenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

Mehr Schlaf soll Gehirnnebel immer beheben

Ausreichender Schlaf kann dazu beitragen, Gehirnnebel zu reduzieren, da er dem Körper die Möglichkeit gibt, sich zu erholen. Allerdings ist Schlaf allein nicht immer die Lösung. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Stressmanagement sind ebenfalls wichtig.

Gehirnnebel sei ein psychologisches Symptom

Gehirnnebel kann durch psychologische Faktoren wie Stress und Angst verursacht werden, aber er kann auch durch körperliche Zustände wie Hormonungleichgewicht, Vitaminmangel, chronische Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten entstehen. Eine umfassende Beurteilung des Lebensstils und der Gesundheit kann helfen, die genaue Ursache zu identifizieren.

Nur ältere Menschen würden Gehirnnebel haben

Gehirnnebel kann Menschen jeden Alters betreffen. Jüngere Menschen können es aufgrund von Stress, unzureichendem Schlaf, falscher Ernährung oder Medikamenten erleben. Es ist nicht auf eine bestimmte Altersgruppe beschränkt, und das Verständnis der individuellen Ursachen ist der Schlüssel zur effektiven Behandlung.

Ein starker Kaffee sei die beste Lösung gegen Gehirnnebel

Koffein kann zwar vorübergehend die Konzentration und Wachheit steigern, es ist jedoch keine nachhaltige Lösung für Gehirnnebel. Übermäßiger Koffeinkonsum kann zu Schlafstörungen, erhöhtem Blutdruck und anderen Gesundheitsproblemen führen. Es ist besser, die zugrundeliegenden Ursachen von Gehirnnebel zu adressieren.

Gehirnnebel sei dasselbe wie Demenz

Gehirnnebel und Demenz können ähnliche Symptome wie Gedächtnisprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten aufweisen, aber sie sind unterschiedliche Zustände. Demenz ist eine ernste und oft fortschreitende neurologische Erkrankung, während Gehirnnebel meist vorübergehend ist und durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden kann.

Das Behandeln von Brain Fog umfasst einen vielschichtigen Ansatz, der auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen und die zugrunde liegenden Ursachen zugeschnitten ist. Durch die Anwendung dieser Strategien und die Anpassung des Lebensstils können Menschen, die unter Brain Fog leiden, ihre kognitiven Funktionen verbessern und ihre Lebensqualität insgesamt erhöhen. Hier sind einige Strategien, die helfen können, Brain Fog zu beseitigen:

  1. Angemessener Schlaf: Regelmäßiger, qualitativ hochwertiger Schlaf ist für die kognitiven Funktionen von grundlegender Bedeutung. Ein konsequenter Schlafrhythmus, eine bequeme, dunkle und ruhige Schlafumgebung sowie der Verzicht auf Koffein und elektronische Bildschirme vor dem Schlafengehen können zu einem besseren Schlaf beitragen. Ausreichender Schlaf hilft bei der Gedächtniskonsolidierung und ermöglicht dem Gehirn, sich auszuruhen und zu verjüngen, was sich direkt auf die kognitive Klarheit auswirkt.
  2. Regelmäßige körperliche Betätigung: Körperliche Betätigung hat zahlreiche positive Auswirkungen auf das Gehirn, wie z. B. eine bessere Durchblutung, weniger Stress und eine bessere Stimmung. Bewegung fördert auch die Freisetzung von neurotrophen Faktoren, die die Gesundheit und das Wachstum der Neuronen unterstützen. Regelmäßige Aktivitäten wie Gehen, Laufen, Schwimmen oder Yoga können zu einer besseren kognitiven Funktion und zur Verringerung von Brain Fog beitragen.
  3. Ausgewogene Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die eine Vielzahl von Obst, Gemüse, magerem Eiweiß und Vollkornprodukten enthält, liefert wichtige Nährstoffe für eine optimale Gehirnfunktion. Der Verzicht auf übermäßigen Konsum von Zucker, verarbeiteten Lebensmitteln und Alkohol kann dazu beitragen, Schwankungen des Blutzuckerspiegels zu vermeiden und Entzündungen zu reduzieren, die sich beide negativ auf die kognitiven Funktionen auswirken können.
  4. Pausen und Auszeiten: Regelmäßige Pausen während der Arbeit oder des Studiums beugen geistiger Ermüdung vor und unterstützen die allgemeine kognitive Funktion. Zeit für Entspannung, Freizeitaktivitäten und Hobbys zu haben, kann zu einem ausgewogenen Lebensstil und einem besseren geistigen Wohlbefinden beitragen.
  5. Flüssigkeitszufuhr: Eine angemessene Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts im Körper und die Unterstützung der gesamten Zellfunktion, einschließlich derjenigen des Gehirns. Dehydrierung kann zu Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten führen und das Gefühl von Brain Fog verstärken. Um die kognitive Gesundheit zu erhalten, ist es wichtig, den ganzen Tag über eine ausreichende Menge Wasser zu trinken.
  6. Stressbewältigung: Chronischer Stress kann zu einem erhöhten Cortisolspiegel führen, der den Schlaf stören, das Gedächtnis beeinträchtigen und zu Stimmungsschwankungen beitragen kann. Praktiken zur Stressbewältigung wie Achtsamkeitsmeditation, tiefe Atemübungen, progressive Muskelentspannung und Zeit in der Natur können helfen, Stress abzubauen und die kognitiven Funktionen zu verbessern.
  7. Begrenzung des Koffein- und Alkoholkonsums: Während ein mäßiger Koffeinkonsum die Wachsamkeit steigern kann, kann ein übermäßiger Konsum zu Schlafstörungen und erhöhter Unruhe führen. Ebenso kann sich übermäßiger Alkoholkonsum nachteilig auf die Schlafqualität und die kognitiven Funktionen auswirken. Es ist ratsam, den Konsum beider Substanzen zu mäßigen.
  8. Überprüfung der Medikation: Einige Medikamente können Nebenwirkungen haben, die die kognitiven Funktionen beeinträchtigen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Medikamente zu einem Brain Fog beitragen, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren. Er kann Ihren Medikamentenplan überprüfen, notwendige Anpassungen vornehmen oder alternative Behandlungen vorschlagen, um die Symptome zu lindern.
  9. Behandlung zugrunde liegender Gesundheitszustände: Die Behandlung von Grunderkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion, Anämie oder psychischen Störungen ist entscheidend. Das Aufsuchen eines geeigneten Arztes, das Befolgen von Behandlungsplänen und die Überwachung der Symptome können dazu beitragen, die Ursache des Brain Fogs zu beseitigen und die kognitiven Funktionen zu verbessern.
  10. Soziale Interaktion: Sinnvolle soziale Interaktionen und die Aufrechterhaltung starker sozialer Bindungen können kognitive Stimulation und emotionale Unterstützung bieten, die beide der kognitiven Gesundheit zuträglich sind.
  11. Achtsamkeit und kognitives Training: Achtsamkeitspraktiken wie Meditation können den Fokus und die Aufmerksamkeit verbessern und die Auswirkungen von Brain Fog verringern. Auch kognitive Übungen wie Puzzles, Gedächtnisspiele und Problemlösungsaktivitäten können helfen, die kognitiven Fähigkeiten zu schärfen und die geistige Klarheit zu verbessern.

Zur Bekämpfung von Brain Fog können verschiedene therapeutische Maßnahmen besonders hilfreich sein. Diese Therapien zielen darauf ab, die Symptome zu lindern, indem sie die zugrunde liegenden Ursachen angehen und den Betroffenen helfen, Strategien zur Verbesserung der kognitiven Funktion zu entwickeln. Hier sind einige Therapieverfahren, die helfen können:

  1. Achtsamkeitsbasierte Stressreduzierung (kurz: MBSR): MBSR ist ein strukturiertes Programm, das Achtsamkeitsmeditation lehrt, um Stress zu reduzieren und das psychische Wohlbefinden zu verbessern. Es hilft dem Einzelnen, sich seiner Gedanken und Gefühle bewusster zu werden und sie leichter zu bewältigen. Durch den Abbau von Stress kann MBSR dazu beitragen, die Symptome von Brain Fog zu lindern.
  2. Kognitive Verhaltenstherapie (kurz: KVT): Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, die dem Einzelnen hilft, negative Denkmuster und Verhaltensweisen zu erkennen und zu ändern. Sie kann besonders für diejenigen von Nutzen sein, deren Brain Fog auf Depression, Stress, Angst, oder andere psychische Erkrankungen zurückzuführen ist. In der KVT werden Bewältigungsmechanismen und Problemlösungsfähigkeiten vermittelt, um die Symptome effektiv zu bewältigen.
  3. Biofeedback und Neurofeedback: Diese Therapien helfen dem Einzelnen, mehr Kontrolle über die physiologischen Funktionen zu erlangen, die den Brain Fog beeinflussen können. Biofeedback überwacht Körperfunktionen wie Herzfrequenz, Muskelspannung und Atmung. Neurofeedback konzentriert sich auf die Gehirnwellenmuster. Indem man sich dieser Funktionen bewusst wird und sie kontrolliert, kann man lernen, die Symptome von Brain Fog effektiver zu behandeln.
  4. Schlaftherapie: Bei Personen, die aufgrund von schlechter Schlafqualität oder Schlafstörungen unter Brain Fog leiden, kann eine Schlaftherapie hilfreich sein. Diese kann eine kognitive Verhaltenstherapie für Schlaflosigkeit (kurz: KVT-I), Schlafhygieneerziehung und andere Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafqualität und zur Behebung der zugrunde liegenden Schlafstörungen umfassen.
  5. Ernährungstherapie: Die Beratung durch einen Ernährungsberater oder Diätologen kann helfen, Ernährungsgewohnheiten und -mängel zu erkennen, die zu Brain Fog beitragen. Eine maßgeschneiderte Ernährungsberatung und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel können diese Probleme angehen und die allgemeine Gesundheit des Gehirns unterstützen.
  6. Physiotherapie: Wenn der Brain Fog mit chronischen Schmerzen oder körperlichen Beschwerden zusammenhängt, kann eine Physiotherapie helfen, die Schmerzen zu lindern, die Mobilität zu verbessern und dadurch die kognitiven Symptome zu verringern.
  7. Hormontherapie: In Fällen, in denen ein hormonelles Ungleichgewicht zum Brain Fog beiträgt, kann eine Hormonersatztherapie kurz: (HRT) oder eine andere Hormonbehandlung unter der Aufsicht eines Gesundheitsdienstleisters in Betracht gezogen werden.
  8. Beschäftigungstherapie: Eine Beschäftigungstherapie kann für Menschen mit erheblichen Funktionseinschränkungen aufgrund von Brain Fog von Nutzen sein. Ergotherapeuten arbeiten mit den Betroffenen zusammen, um Strategien und Anpassungen zu entwickeln, die dazu beitragen, das tägliche Funktionieren zu verbessern und die Auswirkungen der kognitiven Symptome auf die Arbeit und die täglichen Aktivitäten zu verringern.
  9. Kunst- und Musiktherapie: Diese therapeutischen Ansätze können Ausdrucksmöglichkeiten bieten, Stress abbauen und so möglicherweise den Brain Fog lindern. Die Beschäftigung mit kreativen Aktivitäten stimuliert das Gehirn und kann zur Verbesserung der Stimmung und der kognitiven Funktionen beitragen.
  10. Yoga und Meditation: Die Einbeziehung von Yoga und Meditation in den Tagesablauf kann helfen, Stress zu bewältigen, die Konzentration zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, was zur Verringerung der Symptome von Brain Fog beiträgt.

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