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Bearbeitet & klinisch überprüft vom THE BALANCE Team
Fakten geprüft

Depressionen werden als psychische Krankheit eingestuft. Sie kann als Gefühle der Traurigkeit, des Verlusts oder der Wut beschrieben werden, die die täglichen Aktivitäten einer Person beeinträchtigen. Obwohl Depression und Trauer einige Merkmale gemeinsam haben, unterscheidet sich die Depression von der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen oder der Traurigkeit nach einem traumatischen Lebensereignis. Depressionen gehen in der Regel mit Selbstverachtung oder einem Verlust des Selbstwertgefühls einher, während dies bei der Trauer in der Regel nicht der Fall ist.

Eine Depression kann mehr sein als ein ständiger Zustand der Traurigkeit oder ein Gefühl der „Niedergeschlagenheit“.

Eine schwere Depression kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Einige betreffen Ihre Stimmung, andere Ihren Körper. Die Symptome können auch anhaltend sein oder kommen und gehen.

Nicht jeder, der an einer Depression leidet, zeigt dieselben Symptome. Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein, wie oft sie auftreten und wie lange sie andauern.

  • sich traurig, ängstlich oder „leer“ fühlen
  • sich hoffnungslos, wertlos und pessimistisch fühlen
  • viel weinen
  • sich belästigt, verärgert oder wütend fühlen
  • Verlust des Interesses an Hobbys und Interessen, die Sie einst genossen haben
  • verminderte Energie oder Müdigkeit
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sich zu erinnern oder Entscheidungen zu treffen
  • sich langsamer bewegen oder sprechen
  • Schlafschwierigkeiten, frühmorgendliches Aufwachen oder Verschlafen
  • Appetit oder Gewichtsveränderungen
  • chronische körperliche Schmerzen ohne eindeutige Ursache, die durch Behandlung nicht besser werden (Kopfschmerzen, Schmerzen, Verdauungsprobleme, Krämpfe)
  • Gedanken an Tod, Selbstmord, Selbstverletzung oder Selbstmordversuche

Ähnlich wie beim Trauerprozess werden auch bei Depressionen 5 Phasen unterschieden. Nach der Befragung Tausender todkranker Patienten in den späten 1960er Jahren entwickelte sich die Hypothese von Kübler-Ross zu einem Durchbruch auf dem Gebiet der Nahtodforschung. Im Laufe der Jahre haben die Menschen Trost in der Gewissheit gefunden, dass Akzeptanz, das fünfte und letzte Stadium, möglich ist. Obwohl Depressionen keine tödliche Diagnose sind, wird der Gedanke an den Tod für die Betroffenen schwer wiegen. Manche haben das Gefühl, dass der Tod bereits eingetroffen ist und sie durch eine weltliche Existenz schweben, die sie nicht mehr kennen. Einige Betroffene sehen den Tod als Ausweg und verkürzen ihr Leben als Mittel zum Zweck.

  • Muster an negativen Gedanken werden erkenntlich, die sich oft durch Verleugnung und Wut äußern

Die erste Phase, die Verleugnung, wird höchstwahrscheinlich eine kurze und sporadische Angelegenheit sein, da die Depression den Betroffenen kaum Zweifel an ihrer Existenz lässt. Die Wut wird schließlich die Oberhand gewinnen, aber wie bei den meisten Ungerechtigkeiten im Leben ist es kontraproduktiv, wütend zu bleiben. Man merkt bald, dass Handgreiflichkeiten bei einem so komplizierten Gegner nicht funktionieren: einer verdrehten Version des eigenen geistigen Ichs – in Ermangelung eines besseren Ausdrucks: einem inneren Dämon.

  • Veränderung des Schlafverhaltens und des Appetits

Durch den inneren Tumult, welcher durch die Depression imKörper stattfindet, ändern sich auch fundamentale Verhaltensweisen, die die Grundlage unseres Wohlbefindens darstellen: Die Nahrungsaufnahme und das Schlafverhalten. Die Depression bringt in dieser Phase meist Appetitlosigkeit mit sich, was Körper und Geist weiter durch ungesunden Gewichtsverlust und fehlende Nährstoffe weiter schwächt. Das Schlafverhalten kann hier in beide extreme ausschlagen: Manche Betroffene können überhaupt nicht schlafen, während andere den Tag vor allem schlafend verbringen.

  • Verhandeln

Sobald die Verleugnung und die Wut abklingen, entsteht eine neue Reihe von Fragen: eine Reihe von Wenns, die als innere Verhandlungsmasse zwischen Ihnen und Ihrer depressiven Episode dienen, die sich nun in menschlicher Form verkörpert hat. Diese Phase geht oft mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen einher.

  • Gedanken an Suizid bis zu Suizidversuch

Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Depression auch körperlich bemerkbar gemacht und lässt Sie schmerzerfüllt, müde und schwach zurück. Das Leben erscheint sinnlos und viele Betroffene ziehen Suizid in Erwägung, da sie sich unter anderem als Belastung für ihr Umfeld wahrnehmen. In dieser Phase werden meist Medikamente verschrieben, um einen Selbstmordversuch zu vermeiden.

  • Akzeptanz

Der oder die Betroffene akzeptiert in dieser Phase die psychische Krankheit und arbeitet darauf hin, mit dieser zu Leben. In dieser Phase sind die Betroffenen meist auch offen, eine Psychotherapie zu beginnen. Der Kampf gegen die Krankheit hört langsam auf. Stattdessen wird auf ein Leben mit der Krankheit hingearbeitet.

Diese Phasen müssen nicht zwingend chronologisch auftreten. Manchmal werden auch Phasen übersprungen. Des weiteren ist zu erwähnen, dass die Phasen auch nicht alle von gleicher Dauer sein müssen und nicht nahtlos ineinander übergehen müssen. Eine Person, die an Depression leidet, kann auch vorrübergehend gute Laune haben, bevor Sie wieder in den Sog dieser psychischen Krankheit gezogen wird.

Depressionen sind vor allem in den Industrieländern eine sehr weit verbreitete psychische Erkrankung, die im schlimmsten Fall mit dem Tod durch Suizid enden kann. Oftmals lässt sich die Depression an den fünf Phasen erkennen, dies ist aber nicht immer der Fall. Wenn Sie oder ein geliebter Mensch aus Ihrem Umfeld die oben genannten Symptome einer Depression aufweisen sollten, scheuen Sie sich bitte nicht, sich Hilfe zu holen. Eine Depression ist schwierig alleine zu bewältigen, lässt sich aber mit Medikamenten,Therapie und anderen Mitteln gut behandeln.

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