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Bearbeitet & klinisch überprüft vom THE BALANCE Team
Fakten geprüft

Zeiten der vorübergehenden Niedergeschlagenheit und des Trübsal kennt jeder. Nach beruflichen oder privaten Misserfolgen, persönlichen Verlusten und anderen Herausforderungen können sich die eigenen Gedanken für eine Weile verdunkeln und mit negativen Emotionen oder gar körperlichen Beschwerden einhergehen. Wenn ein solcher Zustand für einen längeren Zeitraum hinweg bestehen bleibt oder gar zum Dauerzustand wird, ist es höchste Zeit, etwas für sich zu tun.

Manch einem gelingt der Schritt zurück in die Wohlfühlzone aus eigenen Kräften, doch nicht selten ist auch Unterstützung von Außen gefragt, die für den Fall unbedingt in Anspruch genommen werden sollte. Wer sich selbst genügend Aufmerksamkeit schenkt, um sich und seine Befindlichkeit genau zu beobachten, kann einiges dazu beitragen, in schwierigen Zeiten gar nicht erst in einen kritische Zustand zu geraten. Die Pflege der Gedanken ist ein Aspekt, der mit Sorgfalt behandelt werden sollte. Viel zu schnell schleicht sich die Gewohnheit des Grübelns sein, die Ängste speisen und auf Dauer krank machen kann.

Negative Gedanken vermögen den Alltag zu belasten und eine Menge Energie zu fordern. Dauerhaft fortbestehend nehmen sie schädlichen Einfluss auf die Psyche und sorgen für unangenehme körperliche Symptome, die in behandlungsbedürftige Erkrankungen münden können. Haben sich aus wiederkehrenden negativen Gedanken erst einmal Glaubenssätze gebildet, so wird es ungleich schwerer, diese wieder zu lösen.

Der Missstand kann sich nicht nur in gesundheitlichen Beschwerden wie Schwindel, Schlafstörungen und Schmerzen äußern, sondern auch in Bereichen wie Arbeit, Freizeit und persönlichen Beziehungen. Ständige belastende Überlegungen lösen inneren Stress aus, der die Produktion von Hormonen erhöht, die für weitere emotionale und körperliche Unannehmlichkeiten sorgen. Das Immunsystem wird durch den Dauerstress über Gebühr belastet und der mentale Zustand führt nicht selten in depressive Zustände. Aus den genannten und weiteren Gründen ist es sinnvoll, frühzeitig auf die Angewohnheit negativer Gedanken aufmerksam zu werden und wirksam gegen sie anzugehen.

Die Entstehung negativer Gedanken hat viele Wurzeln und oftmals kommt es einer Detektivarbeit gleich, ihren eigentlichen Ursprung zu erkennen. Daher können hier nur einige der möglichen Ursachen genannt werden. Während einige Menschen scheinbar von Natur aus optimistisch an ihren Alltag herangehen, sehen manch andere eher pessimistisch auf vorhandene Herausforderungen. Dies kann durch frühe Bezugspersonen geprägt worden oder aber genetisch bedingt sein. Auch der Konsum verschiedener Medien mag dazu führen, dass ein eher trübes Weltbild aus vielen potenziellen Gefahren für Leib und Leben entsteht. Schicksalsschläge, eine persönliche Überlastung oder längere Krankheit können ebenfalls Kraft rauben und nach und nach den Weg für negative Gedanken ebnen. Ständige Kritik von Außen, beispielsweise durch falsche Freunde oder den Partner, fördern zudem häufig die Entstehung und Chronifizierung schädlicher gedanklicher Inhalte.

Eine allgemeingültige Anleitung zum Loswerden negativer Gedanken kann kaum gegeben werden. Wohl aber Hinweise und Anregungen, wie mit diesen am besten umzugehen ist. Handelt es sich um eine schlechte Angewohnheit und nicht um ein Symptom einer behandlungsbedürftigen Erkrankung, so gibt es gute Nachrichten: Alles, was das Gehirn sich antrainiert hat, kann es sich auch wieder abtrainieren. So lassen sich Sichtweisen ebenso verändern wie tägliche Abläufe und in begrenztem Maße auch Reaktionen auf bestimmte Reize. Eine Grundlage dafür stellt die Praxis der Achtsamkeit dar, die in das eigene Leben integriert werden sollte. Dies bedeutet, möglichst bewusst durch den Alltag zu gehen und sein eigenes Verhalten und Denken liebevoll im Blick zu behalten. Veränderung geschieht meist schrittweise und ist nicht von heute auf morgen möglich. Ist die Gedankenspirale schon aktiv, so kann es hilfreich sein, ein paar der folgenden Strategien zu versuchen:

  • Gedankenstopp: Laut “STOPP” sagen, gegebenenfalls mehrmals bis die Gedankenspirale unterbrochen ist
  • die negativen Ideen auf ein Blatt Papier schreiben, es zerreißen und entsorgen
  • die negativen Gedanken in positive verwandeln, auch wenn dies erstmal aufgesetzt erscheint
  • diese als Affirmationen an sich selbst nutzen und regelmäßig aussprechen
  • für gesunde Ablenkung sorgen: Freunde besuchen, ein gutes Buch lesen, einen Spaziergang machen
  • schlechte Kontakte und Personen meiden, die ständig Kritik üben oder verunsichern
  • Sport vertreibt Gedanken an gestern und morgen und lenkt den Fokus auf den Körper
  • einen festen Zeitrahmen fürs Grübeln festlegen und diesen unbedingt einhalten
  • jede negative Überlegung hinterfragen: “Bin ich mir sicher, dass sie wahr ist?”

Tatsächlich sind Symptome und Erkrankungen wie beispielsweise eine Depression nicht nur das Ergebnis einer unachtsamen Lebensführung und negativer Gedanken. Diese nämlich können im Gegenteil auch Ausdruck einer solchen Krankheit sein und sollten daher ernst genommen werden, insbesondere dann, wenn sie überhandnehmen.

Das unablässige Kreisen der eigenen Gedanken um die Themen Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit und Schuld gelten als klassisches Symptom einer depressiven Phase, das sich praktisch selbst erhält und das Weltbild des Betroffenen weitestgehend bestimmt. Doch auch auf verschiedene Angststörungen kann die Belastung durch ständige negative Gedanken ein Hinweis sein. Im Zweifelsfall sollten die Beratung durch einen Arzt oder Psychologen und gegebenenfalls eine geeignete ambulante oder stationäre Therapie in Anspruch genommen werden.

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