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Bearbeitet & klinisch überprüft vom THE BALANCE Team
Fakten geprüft

Kokain ist eine Substanz die sehr schnell in eine psychische Abhängigkeit führt. Sehr schnell kommt es nach dem Konsum zu Wahnvorstellungen und hinzu gesellen sich schnell Atemlähmungen. Die Kokainabhängigkeit beziehungsweise die Droge kann auch ganz schnell das Herz angreifen. Kommt es innerhalb einer Stunde nach dem Konsum zu Kopf- und Brustschmerzen kann das auf ernsthafte Probleme mit den Gefäßen hindeuten.

Die Kokainabhängigkeit versetzt den Körper in eine Art Flucht- und Kampfmodus der Blutdruck steigt und das Herz beginnt zu rasen. Koks verengt die Adern und der Körper kann dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Leider können daraus ganz schnell Folgen wie Herzinfarkt und sogar der plötzliche Herztod entstehen. Weitere Nebenwirkungen können sein: 

  • Starke Aggressionen
  • Koma und Halluzinationen 
  • Schlaganfall, Störungen der Sprache, Lähmungen oder Krampfanfälle
  • Fieber bis hinauf 42 Grad

Wichtig ist zu wissen wird Kokain gespritzt kann es zu weitaus heftigeren Nebenwirkungen kommen. 

Die körperlichen Folgen

Wird das Kokain geschnupft kann das innerhalb kurzer Zeit zu schweren Schäden an der Riech- und Nasenschleimhaut führen. Viele der Konsumenten leiden unter sehr häufigem Nasenbluten. Auf lange Zeit hin gesehen können Geruchs- und Geschmackssinn auf Dauer geschädigt werden. Wird Kokain geraucht so schädigt das unweigerlich die Lunge. Beim Spritzen von Koks können sich HIV und Hepatitis breit machen um nur die schlimmsten Infektionskrankheiten zu nennen. 

Der Konsum von Kokain unterdrückt das Gefühl Hunger. Leider führt genau das über kurz oder lang zu einer Mangelernährung dadurch schwächt sich das Immunsystem und der Teufelskreis beginnt. 

Die Blutgefäße und der Herzmuskel werden durch den Anstieg des Blutdrucks geschädigt. Was sehr oft eine Atherosklerose führt und genau diese führt dann oft zu Herzinfarkten und Schlaganfällen. Ein dauerhaftes Koksen kann zu schweren Schäden an der Leber führen. Auch die Nieren arbeiten nicht mehr ordentlich und können Gifte nicht mehr Abbauen. Durch Kokain altert das Gehirn bedeutend schneller und führt unweigerlich zu Seh- und Sprachstörungen. 

Wer in der Schwangerschaft konsumiert riskiert Tot- und Frühgeburten. Zusätzlich kann es zu schweren Schädigungen und Missbildungen an ungeborenen Kindern kommen. 

Die psychischen Schäden 

Beim Koksen werden durch die Nervenzellen die Glückshormone Dopamin in einem gewissen Maße freigesetzt. Aber die Zellen werden nicht wieder aufgefüllt und das kann dazu führen, dass es zu Ängsten, Reizbarkeit, Depressionen führt. Hinzu kommen noch Formen wie: 

  • Stimmungsschwankungen
  • Verwirrtheit 
  • Schlafstörungen 
  • Erektionsstörungen
  • Konzentrationsstörungen

Viele der Konsumenten nehmen in Kauf in die Kokainpsychose zu kommen. Diese äußert sich oft mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Die Persönlichkeit verändert sich immer mehr und schnell nehmen Antisoziale und Narzisstischen Verhaltensweisen zu. Je weiter eine Person in die Sucht rutscht desto weniger Wert wird auf die Umwelt gelegt, die Empathie anderen Menschen gegenüber nimmt immer weiter ab. 

Die sozialen Folgen 

Personen die regelmäßig konsumieren die ziehen sich in der Regel immer weiter aus der Gesellschaft zurück und isolieren sich selbst. Im Drogenrausch kommt es leider dazu, dass die Personen gewalttätig werden. Die Droge enthemmt den Menschen sozusagen. Leider werden immer mehr Frauen die Drogen nehmen Opfer von Gewaltverbrecher. Handel und Verkauf von Drogen wird bestraft und kann mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Drogen sind sehr teuer was bedeutet dir Gefahr der Beschaffungskriminalität ist extrem hoch. 

Bei Koks handelt es sich um eine Droge die auf der ganzen Welt verbreitet ist. Diese Droge besitzt ein extremes Abhängigkeitspotenzial. In der Regel wird das Koks geschnupft also durch die Nase konsumiert, aber es kann auch gespritzt oder geraucht werden. Jede Art der Einnahmen bringt viele Gefahren und Nebenwirkungen mit sich. Es gibt Anzeichen die erkennen lassen ob eine Person konsumiert und ob eventuell Hilfe angeboten werden muss. Anzeichen von einer Koks Abhängigkeit können sein: 

  • Die Pupillen sind erweitert. Kokain hat stimulierende Eigenschaften und lässt die Pupillen größer werden. Auch gerötete und blutunterlaufende Augen sind durchaus möglich.
  • Anzeichen der Nase, bei Personen die Kokain durch die Nase konsumieren fallen sehr oft gereizte Nasen auf. Die Nase kann laufen, Nasenbluten, Nasenlöcher haben auf der Innenseite Verletzungen, Schluckbeschwerden, der Geruchssinn ist beeinträchtigt. 
  • Der Puls erhöht sich. Was ein typisches Zeichen ist, denn Kokain ist ein Stimulans. In vielen Fällen kommt es zu Herzrhythmusstörungen, unregelmäßiger Herzschlag oder Bluthochdruck sind die Folge. 
  • Wird Koks geraucht dann fallen oft auf, dass es an den Fingern und an den Lippen zu Verbrennungen kommt. Dieses wird in der Regel durch die sogenannte Crackpfeife verursacht. 
  • Der Intravenöse Konsum von Koks lässt sich ebenfalls schnell erkennen. Der Konsum lässt sich schnell an den Einstichstellen erkennen. In der Regel sind diese an den Armen. Auffällig sind oft auch Hautinfektionen. 
  • Die orale Einnahme bringt ebenfalls Gefahren mit sich. Wobei diese sich leider äußerlich nicht so erkennen lassen. Dennoch gibt es Hinweise die sich zeigen.  Es kommt zu Unruhe, Aufgeregt sein, Hyperaktivität, Appetitlos, Wahnvorstellungen. 

Ein regelmäßiger Konsum von Kokain ändert das komplette Wesen und das kann recht schnell erkannt werden. Der Konsum verursacht sehr oft durch die Stimulanzen ein überschwängliches Verhalten. Der Abhängige neigt zu einer übermäßigen Gesprächigkeit und einem schnellen Redefluss. Es wird häufig zwischen den Themen hin und her gewechselt. Kokain lässt die Hemmschwelle sinken die Person neigt dazu keine Ängste zu haben und fühlt sich unbesiegbar. Das kann dazu führen, dass die Betroffenen gewalttätig werden, gefährliche sexuelle Praktiken ausüben oder auch Selbstmord oder Mordgedanken haben.

Wird regelmäßig Kokain konsumiert nimmt die Energie immer weiter ab, da diese in die Beschaffung der Droge investiert wird. Daher sollte auch auf Anzeichen wie Vernachlässigung der Pflichten und Verantwortungen geachtet werden. Durch das Stimulans in der Droge kommt es sehr oft zu Stimmungsschwankungen. Das kann von Euphorie Ausbrüchen über Reizbarkeit gehen. Drogenkonsumenten isolieren sich nach und nach von sozialen Kontakten. Sie ziehen sich immer mehr aus dem Freundeskreis zurück. Zusätzlich führt der Konsum dazu, dass der Konsument die Lust an Dingen verliert die er bisher regelmäßig gemacht hat. Alle Interessen und Aktivitäten werden nach und nach eingestellt. 

Um die Drogen konsumieren zu können benötigt es je nach Art Zubehör. Gängige Utensilien die Auf die Sucht hinweisen können sein: 

  • Stifte die ausgehöhlt sind
  • Trinkhalme
  • Rasierklingen
  • Aufgerollte Geldscheine
  • Glaspfeifen
  • Kleine Plastiktüten, Alufolie
  • Spritzen und Staubänder
  • Feuerzeuge
  • Löffel mit Rus am Boden 

Kokain wird definitiv ein sehr hohes Suchtpotenzial zugesprochen. Was aber genau bedeutet das denn? Sicher ist jeder kann davon sehr schnell abhängig werden. Aber auch hier ist das Konsummuster entscheidend wie eben bei allen anderen Substanzen auch. Kokain aber besitzt eine sehr spezifische Wirkung und das macht Personen die sehr empfänglich für die Droge sind schnell abhängig. Menschen die unter Selbstwertproblemen leiden sind hier besonders gefährdet in eine schwere Abhängigkeit zu geraten. Wo es in der Regel auch keinen Sinn macht die Kokainsucht selbst bekämpfen zu wollen.

Kokain schafft es zumindest für eine kurze Zeit alle Probleme und Selbstzweifel ausschalten zu können. Das macht allen Bedenken und Grübeleien zumindest kurzfristig ein Ende und schafft für kurze Zeit mehr Selbstbewusstsein, aber eben nur kurzfristig. Aus der Sicht von Nichtabhängigen wirkt dieses Selbstbewusstsein eher als Arroganz. Kurzfristig kommt es eventuell auch zu mehr Kreativität und Leistungsfähigkeit aber diese wird schlicht und einfach nur überschätzt. Denn am Ende bleiben eher Erschöpfung, Depression, Kraftlosigkeit und innere Leere zurück. 

Dem Koks wird ein ganz besonderes Abhängigkeitspotenzial zugeschrieben. Aber was genau ist denn nun damit eigentlich genau gemeint? Kann es denn immer auch jeden treffen der Kokain konsumiert?  Plötzlich kommen sie und sind da die Stimmen die aber niemand anders hören kann. Oder das Gefühl verfolgt zu werden ohne dass es so ist. Die Erlebnisse einer Psychose haben sehr wenig mit der Realität zu tun, aber alle haben sie eines gemeinsam die können sehr viel Angst bereiten. Ist die Rede einer Psychose dann werden Dinge wahrgenommen die überhaupt nicht der Realität entsprechen. Es ist erwiesen Psychosen können durch psychoaktive Substanzen ausgelöst werden. 

Weit über 50 % aller Kokainkonsumenten haben es bereits erlebt, die Psychose. Dabei ist es oft schon so, eine einmalige Applikation der Droge kann schon die Psychose auslösen. Eine Psychose darf nicht mit einer Schizophrenie verwechselt werden. Lag bereits vor dem Konsum eine psychische Erkrankung vor und wurde soweit erfolgreich behandelt kann es sein diese Erkrankung bricht durch den Konsum wieder erneut aus. 

Unterschiede Koks Psychose und Schizophrenie 

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Psychose und Schizophrenie. Der Betroffenen kann in der Regel bei Auftreten der Symptome erkennen, dass dieses durch den Drogenkonsum auftreten und ausgelöst sind. 

Wie kann die Koks Psychose erkannt werden:  

  • Wahnhafte und paranoide Empfindungsstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen taktiler, akustischer und optischer Art 
  • Das Gefühl von krabbelnden Insekten über die Haut
  • Kann sich als chronisch entwickeln 

Noch immer sieht es leider so aus viele in der Rock- oder Popszene leben immer noch frei nach dem Motto Sex and Drugs an Rock´n´Roll. Leider aber ist es auch so nicht alle Promis überleben diese Sucht. Kurt Cubain der Sänger ist am 05.04.1994 mit einer Schrotflinte erschossen in seiner Badewanne gefunden worden. Die Obduktion hat ergeben während des Selbstmordes ist der Sänger unter dem Einfluss von Drogen gestanden. Und das ist längst nicht der einzige Promi der aufgrund seiner Drogenproblematik an den Folgen verstorben ist. 

Eine Diagnose klärt immer ab ob denn tatsächlich eine Abhängigkeit besteht. Es wird immer eine körperliche Untersuchung erfolgen und Gespräche mit dem Patienten. Darauf folgen weitere Untersuchungen, auch der körperliche Allgemeinzustand wird in die Diagnose einbezogen. Ein wichtiger Hinweis sind die Ergebnisse der Laboruntersuchungen.

Sie weisen illegale Drogen nach. Auch das Herz und Lunge werden gründlich untersucht um bereits entstandene Schäden feststellen zu können. Auch auf mögliche Infektionen wird untersucht wie HIV oder Hepatitis. Der Arzt wird auch daraufhin Fragen stellen ob es bereits einen Entzug gab oder sonstige therapeutische Maßnahmen stattgefunden haben. 

Kommt es zu der Einstellung von Kokain kann es zu Entzugserscheinungen kommen. Hier ist es abhängig wie intensiv und andauernd der Konsum ist. In der Regel wird der Entzug in drei unterschiedliche Phasen eingeteilt. Leider gibt es auch während der Phasen heftige Nebenwirkungen die sich einstellen werden. Vor allem muss auch mit depressiven Phasen und Selbstmordgedanken gerechnet werden. Die drei unterschiedlichen Phasen sind Folgende: 

  • Die Crash-Phase: Schon nach wenigen Stunden oder Tagen des Entzugs kommt es zu der Phase des kompletten Zusammenbruchs. Jetzt kommt es zu schlimmsten depressiven Stimmungen, Müdigkeit, Energieverlust, Zweifeln, Schlafstörungen und Dysphorie.
  • Die Entzugsphase: Sie kann jetzt mehre Wochen anhalten. Sie wird durch ein großes Verlangen nach Koks geprägt sein. Diese Phase ist leider oft nach dem Verlangen zum Aufgeben begleitet, aber jetzt gilt es durchzuhalten. Symptome dieser Phase sind Selbstzweifel, Mattigkeit, Depressivität und Lustlosigkeit. 
  • Die Löschungsphase: In dieser Zeit häufen sich Alpträume die immer im Zusammenhang mit der Droge stehen. Jetzt kann es wieder zu einem starken Verlangen nach dem Koks kommen. 

In den unterschiedlichen Entzugsphasen kann die gesamte Therapie mit Medikamenten unterstütz werden. Und genau das macht es so wichtig und auch wertvoll den Entzug stationär durchzuführen. Bei Kokain ist es leider so, das Verlangen während und selbst noch nach dem Entzug ist sehr groß. Daher Bedarf der komplette Entzug professionelle Unterstützung. Der Betroffene würde alles daran geben die Drogen beschaffen zu können. Leider ist auch die Gefahr eines Rückfalls besonders hoch, vor allem dann, wenn man alleine ist. Daher sollte man sich immer für den professionellen Weg entscheiden. 

In Europa sind Cocablätter im 19. Jahrhundert als Medikament zum ersten Mal zum Einsatz gekommen und zwar für Asthma Kranke. Der Chemiker Albert Niemann hat es geschafft das Alkaloid aus den Cocablättern zu isolieren. Immer mehr Forscher und Ärzte haben ihre Aufmerksamkeit darauf gelegt. Schnell wurde festgestellt das Mittel wirkt hervorragend gegen Schmerzen. Auch psychische Schranken in der Behandlung haben sich schnell lockern lassen. Was bedeutet der Zugang in das Unterbewusstsein bei psychisch kranken Menschen wurde ermöglicht. Auch Augen haben sich hervorragend und zuverlässig betäuben lassen. Im Jahr 1885 wurde bei der ersten Star Operation das Auge tatsächlich mit einer Kokain-Lokalanästhesie betäubt. Und damit war der Weg frei für viele anfallenden Operationen an den Augen denn so konnte fortan auf eine Vollnarkose verzichtet werden. Heute aber ist diese Art der Betäubung nicht mehr denkbar denn auch hier kann der Patient in eine Abhängigkeit geraten. 

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