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Bearbeitet & klinisch überprüft vom THE BALANCE Team
Fakten geprüft

Grundsätzlich gilt, dass ein Burnout unterschiedliche Ausprägungen hat, auf alle reagiert der Körper mit Stress. Diese körperliche Reaktion sorgt zudem dafür, dass körperliche und psychische Notfälle bekämpft werden können. Die Stresssituation, die mit dem Burnout-Syndrom in Zusammenhang steht, sind die Nerven sowie die körperlichen Botenstoffe und Hormone beteiligt. Das Hauptziel liegt in der Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und Energie – gerade bei einem schnellen Herzschlag oder eine verbesserte Durchblutung.

Burnout ist nicht gleich Burnout – es gibt unterschiedliche Typen der psychischen Erkrankung, wobei mit Konsequenzen für die Gesundheit mit sich bringt. Ein maßgeblicher Punkt bei der Psychotherapie Burnout ist die Stressbewältigung. Diese körperliche Reaktion gehört zu den wichtigsten und größten Nerven sowie die Botenstoffe und Hormone. Insgesamt werden drei Typen des Burnouts unterschieden, die einmal dazu beiträgt, körperliche Belastungen zu verringern und andere körperliche Funktionen, wie die Verdauung des Betroffenen zu hemmen. Daher sollen hier die drei wichtigsten Typen und ihre Eigenheiten beschrieben werden.

Traumatherapie im Luxustherapiezentrum Mallorca

Dabei gibt es drei Methoden, die als ein Burnout-Therapiemöglichkeiten gewertet werden und doch aus anderen Gründen heraus entstanden sind. Wie diese Burnout-Syndrome sich auf den Körper oder die Psyche auswirken, zeigt sich hier:

  1. BURNOUT DURCH ÜBERLASTUNG

Genauere Studien haben gezeigt, dass ein Burnout durch Überlastung bei 15 Prozent aller Probanden auftritt. Unter „Belastung“ zählen darunter sowohl eine körperliche Überbelastung aufgrund der beruflichen Tätigkeit mit Stress sowie wenig Zeit im Privatleben. Diese negativen Gefühle werden nur selten als psychische Not der Erkrankten erkannt.

  1. BURNOUT DURCH VERNACHLÄSSIGUNG

Ein weiteres Burnout-Syndrom, das bei 21 Prozent der untersuchten Menschen auftrat, war das Gefühl der eigenen Vernachlässigung. Auch hier sind die hauptsächlichen Gründe Stress während der Arbeit und eine fehlende Freizeit. Allerdings kommt es zu konträren Gefühlen – betroffene Menschen schotten sich ab und haben vermehrt Selbstmordgedanken.

  1. BURNOUT DURCH ENTWICKLUNGSMANGEL

Ein geringer Prozentsatz von 9 Prozent liegt in der Entwicklung eines Burnouts aufgrund eines Mangels an Entwicklung. Daher wird diese Form auch oft als „Boreout“ bezeichnet. Dabei fühlen sich die Betroffenen zu Tode gelangweilt – sie sind zumeist überqualifiziert und er hat keinerlei Spaß mehr an den zugewiesenen Aufgaben.

Um das Burnout-Syndrom erfolgreich behandeln zu können, hilft die Psychotherapie – besonders die Verhaltenstherapie – einzusetzen. Es ist dabei das Ziel, den besten Umgang mit den momentanen Belastungen zu erlernen, das Selbstbewusstsein zu stärken und realistische Perspektiven zu finden. 

Das Burnout-Syndrom entwickelt sich in verschiedenen Stadien, in denen sich ganz unterschiedliche Symptome bemerkbar machen. Anfänglich zeigt sich ein eher diffuses Bild von mehreren störenden Problemen – die Patienten haben das Gefühl, dass sie sich nicht wohlfühlen. Patienten entwickeln anfänglich auch das Gefühl von Ängsten und körperlichen Beschwerden. Konkreten Anzeichen zeigen sich eher im fortgeschrittenen Stadium, in dem es zu

  • Mattheit und Erschöpfung
  • Ruhelosigkeit und Niedergeschlagenheit
  • Depressionen und Ängste
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, Tinnitus und Herzrasen

In der weiteren Symptomatik treten immer häufiger Gefühle von Sinnlosigkeit auf. Auch zu Gefühlen von Versagen, Misstrauen und Erschöpfung sowie Misstrauen kann es kommen. Viele Betroffene mechanisieren ihr Leben und ziehen sich vom allgemeinen Leben zurück. Es kann sogar dazu kommen, dass die Patienten eine Apathie entwickeln. Dabei sollten die Krankheitskennzeichen nicht über eine längere Zeitdauer andauern.

Dennoch ist ein Burnout-Syndrom keine eigenständige Erkrankung. Stattdessen wird sie als ein Symptom gedeutet, das mit einer anderen Grunderkrankung gestellt wird. Es handelt sich als eine Art des Ausgebrannt Seins, das aufgrund von chronischem Stress am Arbeitsplatz oder aber zu wenig Zeit in der eigenen Freizeit, wodurch es zu

  • Gefühlen des Energieverlustes oder der Erschöpfung kommt
  • größeren mentalen Distanzen zum Arbeitsleben sowie zu negativen oder zynischen Einstellungen bezüglich des Arbeitsplatzes
  • reduzierter professioneller Leistungsfähigkeit 

kommt. Nach dieser Definition bezieht sich Burnout speziell auf Phänomene im beruflichen Kontext und sollte nicht zur Beschreibung von Erfahrungen in anderen Lebensbereichen verwendet werden. Es kann dennoch sehr hilfreich sein, wenn sich betroffene Patienten – die unter einem Burnout leiden – etwas Urlaub und Entspannung gönnen.

Eine Therapie zum Burnout setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen, wobei der Ansatz immer individuell an die Anforderungen des Patienten angepasst wird. Als Alternative lassen sich – anstatt der Behandlung durch einen Burnout-Psychologen – Medikamente zur Behandlung einsetzen. Die Psychotherapie eines Burnouts hängt davon ab, wie der Burnout gedeutet wird – als eigenes Krankheitsbild, als die beginnende Depression oder der Folge einer Arbeitsüberlastung. 

Insgesamt sind mehrere Schritte zu beachten, damit sich Patienten tatsächlich wieder wohlfühlen. Dazu gehört die Psychotherapie, die als Hauptbestandteil der Therapie ist. Mit dieser Therapie sollen das Selbstwertgefühl und des Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben erhalten bleiben. Auch Bewegung, Hobbies und Entspannungsübungen tragen dazu bei, für Entlastungen zu sorgen. Gleichzeitig sollen falsche Verhaltensmuster aufgelöst werden.

Daneben ist die medikamentöse Behandlung eine gute alternative Behandlung. Wie der Burnout zu therapieren ist, hängt von dem jeweiligen Fall der Erkrankung ab. Dies wohl liegt daran, dass die Erkrankung mehrere Ursachen haben kann. Um die psychotherapeutische Belastung zu reduzieren, gibt es therapeutische Ansätze, wie die Verhaltens- und Kommunikationstherapie, Übungen für das Training von Achtsamkeit, aber auch autogenes Training und Online-Coaching. 

Die Burnout-Therapiemöglichkeiten werden anhand von zwei Grundlagen getroffen – zum einen spielt die Schwere des Burnouts eine Rolle, zum anderen sind aber die individuellen Bedürfnisse des Patienten, die für die gewählte Burnout Therapiemöglichkeiten in Frage kommen. So werden leichtere Formen eher ambulant therapiert, während schwere Formen zumeist in klinischen REHA-Organisationen oder einer Klinik durchgeführt werden. Zudem lassen sich Medikamente erfolgreich zur Behandlung des Syndroms einsetzen.

Zusätzlich können mehrere private Burnout Therapiemöglichkeiten – wie das Erlernen von Entspannungstechniken – die Behandlung ergänzen. Sie können eigenständig durch die Patienten durchgeführt werden. Dazu gehören im Kern die folgenden Punkte:

  1. Regelmäßig für eine körperliche und geistige Entlastung sorgen
  2. Sich gesund ernähren, für ausreichend Bewegung und Schlaf sorgen
  3. Techniken für Entspannungen einüben
  4. Persönliche Ansprüche bezüglich des Berufs verdeutlichen und anpassen

Wenn diese Übungen sachgemäß und regelmäßig durchgeführt werden, hat sich erwiesen, dass sich die Betroffenen wesentlich besser fühlen. Zudem ist es möglich, dass die Gesundheit der Patienten bessert und sie sich auch längerfristig gut fühlen.

Wer einen Burnout hat, besitzt teils schwere psychische Probleme. Der Burnout-Therapie Ablauf wird in verschiedene Phasen unterteilt und hilft Betroffenen, dass es ihnen wieder besser geht. Der wichtigste Faktor dabei liegt daran, zu ermitteln, wie sie gelassen und innerlich ruhig leben können. Gleichzeitig geht es darum, die Faktoren genauer herauszufinden und die Verhaltensmuster aus dem Unterbewusstsein herauszufiltern. Für den Ablauf der Burnout-Therapie wird Zeit beansprucht, da jeder Patient seine eigene Einstellung, Wesensart sowie der inneren Einstellung der Betroffenen eine Rolle – und damit ein Garant für mehr Erfolg ist. Am sinnvollsten ist für die Burnout-Therapie eine Behandlung mit einer Kombinationstherapie aus Medizin, Psychotherapie und Entspannung. 

Neben den klassischen Symptomen muss auch die Stressbehandlung ist ein fester Bestandteil dieser Therapie sein. Doch auch folgende Bestandteile müssen bei der Burnout-Therapie vor, während oder nach der therapeutischen Behandlung noch berücksichtigt werden:

  • Erstdiagnostik und Anamneseerstellung durch einen Fachmann
  • Erhebung der Stressbelastung und Stressmanagement
  • Erlernen von Entspannungstechniken
  • Erkennen von Psycho Dynamiken und Stress erzeugenden Faktoren
  • Arbeit an Leistungserhalt bzw. eigener Leistungsfähigkeit

Die Regenerationschancen werden beim Burnout als gut wahrgenommen, allerdings hängt die Länge der Burnout-Therapie im Ablauf von der Schwere der Störung ab. Bei einer stationären Behandlung ist ein Zeitraum zwischen sechs und acht Wochen einzuplanen.

Ein Burnout-Therapeut – alternativ auch Burnout-Psychologe genannt – unterstützt viele Betroffenen bei der Umsetzung der Burnout-Therapiemöglichkeiten zum Gesundheitscoaching. Diese Behandlungsform ist eine gezielte Tipps, sodass Patienten 

  • wirkungsvoll ihren Alltag verändern und anpassen können
  • entspannende Phasen in den Alltag einbauen
  • die Nerven immer wieder neu aktivieren

Bei der Behandlung gibt es verschiedene Therapien, die den betroffenen Patienten helfen und dafür sorgen, dass sie sich besser fühlen. Die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen ist eine Verhaltenstherapie, aber auch eine Behandlung per Medikamenten oder tiefenpsychologischer Therapie. Die Verhaltenstherapie wird zumeist eingesetzt.

Es gibt Möglichkeiten, die dazu beitragen können, dass ein Burnout verhindert wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Umgang mit privaten oder beruflichem Stress, da es sich dabei um die wesentliche Ursache des Burnouts handelt. Hierzu sollten persönliche Strategien zur Bekämpfung des Burnouts optimieren. 

Dabei existiert zwischen Vorbeugung und Therapie der psychischen Störung jedoch keinerlei maßgeblichen Unterschiede. Wenn von Burnout Betroffene ihren Lebensstil ändern, kann dies sogar helfen, dass sich Betroffene langfristig besser fühlen. Dies sind einige gute Tipps die dazu beitragen:

  • Regelmäßige sportliche Bewegung
  • Ruhiges Umfeld aufbauen
  • Rückzugsorte schaffen
  • Ausreichend Schlaf
  • Gesunde Ernährung
  • Gute Beziehungen zu zweit
  • Stress (bei der Arbeit) reduzieren
  • Spaß aus dem Leben auskosten

Wer regelmäßig diese Maßnahmen nutzt, trägt dazu bei, dass es ihnen längerfristig tatsächlich besser geht. Das Einüben von Entspannungstechniken können dazu beitragen, den Stress abzubauen und damit einen möglichen Burnout-Syndroms vermeiden.

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