Das Pipamperon, das 1964 in der Schweiz entwickelt wurde, gehört zu den verschreibungspflichtigen Psychopharmaka, die vorrangig gegen Schlafstörungen und Unruhezustände eingesetzt wird. Es kam als Psychopharmakon auf den Markt, wobei die Wirkung sedierend und leicht antipsychotisch wirkt. So können Patienten mit Schlafstörungen Ruhe finden.

Pipamperon gehört zu den schwach potenten Neuroleptika, die bei bestehenden, chronischen Psychosen, gegen Schlafmangel, aber auch beruhigend und antipsychotisch wirken. Pipamperon ist eine chemische Substanz, die zu der Gruppe der Butyrophenone gehört und den Stoffwechsel der Nerven verändert. Die Behandlung von Pipamperon wird mit einer niedrigen Dosis begonnen und kann anschließend langsam gesteigert werden. Dabei sollte die tägliche Höchstdosis bei 120 mg Pipamperon liegen, das 40 mg pro Dosis über den Tag verteilt eingenommen werden. Dabei tritt sofort eine beruhigende, angstlösende Wirkung auf, die psychotischen Inhalte werden lediglich abgeschwächt – eine volle Wirksamkeit wird jedoch erst nach sechs Wochen eintreten.

Die beruhigende, angstlösende Wirkung tritt dabei sofort ein, während die leicht antipsychotische Wirksamkeit erst nach einer längeren Einnahme von Pipamperon über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen ein. Der Parameter der Wirksamkeit zeigt auch an, ob sich die Ängste, Psychosen odere Schlafstörungen anschlägt. Ärzte sollten genau überprüfen, ob die Wirkungen durch Pipamperol – das sowohl als Saft als auch Tabletten auf dem Markt existieren – ein gleiches, breites Behandlungsspektrum wie eine Anti Dopamin hat, doch hilft auch antipsychotisch, beruhigend und hilft gegen den Auftritt von Erregungen oder Aggressivität. Gerade bei älteren Menschen wird der Wirkstoff gegen Schlafstörungen und psychomotorische Aggressionspotential eingesetzt.

Pregabalin Absetzen und Überdosierung Nebenwirkungen

Pipamperon ist ein schwach potentes Neuroleptikum. Es blockiert die Dopaminrezeptoren – also die 

überwiegend erregend wirkenden Zellstruktur des zentralen Nervensystems (kurz ZNS) – wodurch diese immer weiter sinken. Das Profil der Rezeptorbindungen von Pipamperon ist gegenüber den D4-Rezeptoren 15 mal affiner als gegenüber den D2-Rezeptoren. Auch gegenüber den serotonergenen Rezeptoren ist Pipamperon affin. Durch die Rezeptorblockade des Wirkstoffs stellt das Botenstoff-Gleichgewicht wieder her, was beruhigend und schlaffördernd wirkt. Die Resorbierung von Pipamperon wird bei oraler Einnahme über den Darm aufgenommen. Nach zwei Stunden setzt der maximal erreichbare Wirkstoffspiegel erfolgt nach zwei Stunden. Die Ausscheidung erfolgt über die Leber.

Die Einnahme von Pipamperon ist mit vielen unerwünschten Nebenwirkungen verbunden, wobei Pipamperon bei normaler Dosierung recht verträglich ist. Treten Nebenwirkungen auf, schwächt dies den Behandlungserfolg, treten sie im späteren Verlauf auf, kommt es in den meisten Fällen zu weiteren Störungen im Bewegungsabläufen. Hier sind die Nebenwirkungen in Verbindung mit der Häufigkeit einzeln aufgelistet:

SEHR HÄUFIG

  • Depressionen und Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Epileptische Anfälle mit Bewusstlosigkeit (Grand-Mal-Anfälle)
  • Wassereinlagerung im Gewebe
  • Regulationsstörungen
  • Herzrasen

NEBENWIRKUNGEN OHNE HÄUFIGKEITSANGABE

  • Darmprobleme wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Neuroleptisches Syndrom mit einer Störung der Temperaturregelung
  • Störung des Hormonhaushalt bei Frauen, die zum Milchfluss oder einer Störung des weiblichen Zyklus führen

Pipamperon sollte als Saft zu sich genommen werden, da dieser als besser verträglich gilt. Auch viele der unerwünschten Wirkungen schwächen sich im Laufe der Behandlung ab, andere nehmen mit der Dauer der Behandlung zu. Demgegenüber können beim abrupten Absetzen der Mittel Beschwerden auftreten, die auf der fehlenden Medikamentenwirkung beruhen. Diese Nebenwirkungen wurden – in unabhängiger Stärke – bei der Einnahme von Pipamperon beobachtet. Zudem kommt es zu einer starken Einschränkung bezüglich der Verkehrstüchtigkeit. Hier wird dringend empfohlen, dass Fahrzeuge nicht geführt werden dürfen.

Ob das Neuroleptikum Pipamperon abhängig macht oder nicht, hängt von der Dosis und von der Länge der Einnahme ab. Selbst, wenn das Präparat lediglich über einen dauerhaften Zeitraum eingenommen, steigt das Risiko, dass sich eine Abhängigkeit entwickelt. Ein großes Problem stellt in diesem Zusammenhang die Schlaflosigkeit der Patienten dar, die als der häufigste Einnahmegrund des rezeptpflichtigen Medikaments angesehen wird. Schlaf und Stimmung sind eng miteinander verknüpft, sodass es bei einem zu geringem Schlaf tagsüber zu Müdigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen kommt. 

Wenn Patienten einmal ausgeschlafen haben, verspüren eine Besserung. Nur bei Betroffenen, die länger als drei Monate wöchentlich unter Ein- oder Durchschlafstörungen bzw. einer schlechten Schlafqualität leiden, sind die Schlafstörungen chronisch und besitzen einen echten Krankheitswert. Die Schlafzeit ist deutlich verringert, aber im Schnitt lediglich um 25 Minuten. Wenn die Betroffen gefragt werden, überschätzen sie diese Zeitspanne deutlich. Subjektiv nimmt die Schlaflosigkeit jedoch glauben die Patienten mit einer Schlafstörung nehmen die belastende Symptom anders wahr.

Ein anderes Risiko liegt in der Entwicklung des Toleranzeffekts. In diesem Fall wird die Dosis kontinuierlich gesteigert wird und es dadurch zu Suchterscheinungen kommt. Die Höchstdosis von Pipamperon wird immer weiter erhöht. Die Patienten gewöhnen sich an den Wirkstoff und greifen auf eine Dosissteigerung zurück, um die Symptome der Erkrankung, für deren Behandlung das Pipamperon verschrieben wurde, weiter zu verbessern und die Symptome zu lindern. Durch das niedrigpotente niedrig-potente Mittel Pipamperon kann es langfristig eine Sucht ausbilden.

Jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafstörungen, die den menschlichen Organismus stark belasten und oft behandelt werden müssen. Als niedrig- oder schwachpotenten Substanzen, die sich vorrangig beruhigend auf die Psyche der konsumierenden Deutschen zu heilen. Die normale Halbwertszeit von Pipamperon beträgt immerhin 17 bis 22 Stunden. Dennoch sollte die Dosierung mit Bedacht erfolgen, um eine Abhängigkeit auszuschließen. Dabei sollten sich die Patienten, ihre Psychologen und Therapeuten genau zu überprüfen. Eine genaue Diagnostik einer Sucht basiert auf den folgenden Kriterien, die bei eines Pipamperon-Missbrauchs auftreten:

  • Das „Craving“ – also dem extremen Verlangen nach dem Medikament
  • Eine verminderte Kontrollfähigkeit über den Beginn, die Menge und/oder der Beendigung eines Konsums
  • Körperliche Entzugssymptome körperlicher Art
  • Toleranzeffekt führt zum Wirkverlust und Dosissteigerung
  • erhöhter Zeitaufwand, um die Substanz zu beschaffen oder sich von den Folgen des Konsums zu erholen, verbunden mit der Vernachlässigung anderer Interessen
  • fortgesetzter Konsum trotz Folgeschäden 

Allerdings ist der Missbrauch bzw. die Sucht nach Medikamenten erst spät erkennbar. Pipamperon sind allerdings verschreibungspflichtig, sodass der Psychologe diesen Vorgang besser kontrollieren können. Dennoch passiert es nicht selten, dass es zu einem Kontrollverlust kommen kann. Pipamperon gehört als Beruhigungsmittel zu den meist genutzten Substanzen zur Bekämpfung von Schlafstörungen und zur Beruhigung. Bei der normalen Dosierung und einer möglichst kurzen Einsatzzeit ist mit einer Abhängigkeit nicht zu rechnen.

Quetiapin-Abhängigkeit und Symptome in Deutschland

Symptome einer Pipamperon-Abhängigkeit

Wirklich schädigend für die Gesundheit ist jedoch die langfristige Einnahme von Pipamperon, da hier mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, die sich sowohl auf den Körper als auch auf den Geist negativ auswirken und zu Schädigungen führt. Die wichtigsten Symptome einer suchtgefährdeten Langzeitwirkungen von Pipamperon sind bekannt:

  • Schädigung der Haut – vor allem im Zusammenhang mit UV-Strahlung
  • Depressionen, Benommenheit und Ängste
  • Bleierne Müdigkeit und Schlafstörungen

Da Pipamperon ein Neuroleptikum ist, darf es nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden. Der Alkohol führt zu einer zusätzlichen Sedierung und kann dazu führen, dass die Betroffenen ernsthaft geschädigt werden. Durch die verstärkte dämpfende Wirkung des Alkohols auf die Wirkung von Pipamperon kommt es zu einer dämpfenden Wirkung auf das zentrale Nervensystem, was später das Bewusstsein beeinträchtigt und damit sowohl die Bewegungen und die Atmung der Konsumenten deutlich beeinträchtigt. Dadurch kann es sogar zum Tod durch das Auftreten einer Atemdepression kommen. Aufgrund der massiven Folgewirkungen ist es wichtig, keinen Mischkonsum zu betreiben, sondern müssen die Patienten mit massiven gesundheitlichen Schäden rechnen.

Schon bei einer normalen Dosierung des Präparats Pipamperon die Reizleitung zum Herzen, sodass Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders gefährdet sein, da dies auch verschiedene Folgewirkungen nach sich ziehen. Dazu gehören ein zu niedriger Blutdruck, Schwindel, eine Veränderung der Körperlagerung sowie einen verlangsamten Herzschlag sowie einen zu geringen Anteil von Kalium im Blut. Bei einer Überdosierung von Pipamperon kommt es zu einer Steigerung der benannten Symptome, die teilweise stark ausgeprägt sein können und eine Gefahr durchführen. Wird das Präparat dauerhaft oder in hoher Menge überdosiert, sind das Auftreten eines Kreislaufstillstands und damit zum Tot führen.

Wer sich entschieden hat, von Pipamperon loszukommen, muss mit einer gesamten Entzugsdauer von ein bis zehn Wochen – immer abhängig von der Einnahmedosis und Abhängigkeit Dosis. Da Pipamperon bei einer legalen und den passenden Dosen verabreicht wird, braucht ein Patient jedoch nicht von einer Suchtgefährdung ausgehen, die besonders problematisch verläuft. Doch ein Entzug ist sowohl mit psychischen als auch psychischen Begleiterscheinungen, die häufig von den Betroffenen schwer zu handhaben sind. Patienten sollten sich medizinisch beraten lassen und eine Therapie durchzuführen, um eine Gesundung zu erreichen.

Der Entzug muss langsam und schrittweise erfolgen, damit es tatsächlich zu einer Besserung und einem Entzug durchführen kann. Allerdings kann nicht automatisch nach dem klinischen Entzug durchgeführt werden. Um den dauerhaften Erfolg eines Entzugs langfristig zu sichern, ist es notwendig, einen Entzug schrittweise und schleichend durchzuführen.Wichtig ist bei der Reduzierung von Pipamperon im Körper langsam und schleichend – also durch eine schrittweise Reduktion – denn das abrupte Absetzen von Pipamperon sollte nie abrupt erfolgen. Dieses Vorgehen kann gefährlich sein und viele Patienten durch das Auftreten heftiger Krämpfe verletzen oder sogar sterben. 

Um von den Medikamenten loszukommen, sollte das „Fünf-Phasen-Modell“ eingesetzt werden. Gleichzeitig muss die Motivation beim Patienten geweckt werden, damit sie sich mit einem Entzug einverstanden erklären. Es kann zur Behandlung von Medikamentenmissbrauchs eingesetzt werden, um die Konsumenten vom Medikament wegzubringen:

  1. Initialisierung

Während dieser anfänglichen Phase geht es um die Festlegung des Wirkungsbedarfs. Es geht darum, das Problembewusstheit der Konsumenten zu wecken. Andererseits müssen die Träger der Wandlung festgelegt werden, die den Gesundungsprozess unterstützen.

  1. Konzipierung

Nun erfolgt die Organisation des Wandels. Die Kriterien sind die Festlegung genauerer Ziele sowie auch das Schnüren eines Maßnahmenpakets. Damit kann eine Arbeitsteilung eingesetzt werden, um ein langfristiges Sachkonzept zu entwickeln.

  1. Mobilisierung

In der dritten Phase werden die Vorbereitungen für die Umsetzung der Maßnahmen getroffen, sodass die Kommunikation des Wandels zu erfüllen. Gleichzeitig geht es um das Organisieren und Erschaffung der Durchführung.

  1. Umsetzung

Hier wird die festgelegten Maßnahmen in die Realität umgesetzt. Der Entwickler dieses Modells Krüger empfiehlt dabei, dass die Umsetzung der Maßnahmen zu halten und auch die jeweilige Priorisierung festzuhalten.

  1. Verstetigung

In der letzten Phase des Modells ist sicherzustellen, dass die Veränderungen beibehalten werden und es nicht zu einem Rückfall in die Sucht kommt. Die größte Verantwortung haben hier die medizinischen Führungskräfte, die die Wandelsprozesse verankern müssen.

Kommt es allerdings zu heftigen, unerträglichen Nebenwirkungen des Entzugs, sollte das Modell eher flexibel gestaltet werden. Gerade beim Wechsel in die nächste Phase des Modells kann es dazu kommen, dass die Behandlung erschwert wird.

Nebenwirkungen während eines Pipamperon -Entzug

Dennoch gibt es Gefahren, die bei der Einnahme von Pipamperon nicht unterschätzt werden sollten. So kann es zu verschiedenen psychischen Auswirkungen kommen, die einen Entzug notwendig machen würden.  Dabei können sowohl psychische als auch physische Entzugserscheinungen auftreten wie Depressionen, verschiedene psychische Veränderungen und eine erhöhte Benommenheit. Es kann zudem zu verstärkten Magen-Darm-Beschwerden, Beschwerden der Muskulatur sowie Angst und Panikattacken.

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