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Bearbeitet & klinisch überprüft vom THE BALANCE Team
Fakten geprüft

Ein hohes Maß an Stress im Alltag sorgt für die Entwicklung einer Veränderung der Lebensumstände. Gleiches gilt für wechselnde Perspektiven auf das eigene Leben. Als Konsequenz zeigt sich vermehrt, dass sich die betroffenen Patienten von diesem Zustand ausgezehrt fühlen, aber auch das Gefühl eines kompletten psychischen „ausgebrannt Sein“ haben. Ein Burnout kann jeden treffen – von dem gehetzten Karrieremenschen, dauerbeanspruchte Selbstständige bis hin zum überarbeiteten Angestellten. Selbst Mütter und Hausfrauen können von einem Burnout betroffen sein.

Ein Burnout wird selten nur durch einen Faktor beeinflusst – häufig ist es ein Zusammenspiel von verschiedenen Ursachen. Ein Burnout zeigt sich in körperlichen und psychischen Symptomen, viele Betroffene verspüren Erschöpfung, innere Leere und ein ausgebrannt Sein. Zudem nimmt die Leistungsfähigkeit der Betroffenen kontinuierlich ab und negative Gefühle dominieren sowohl das Privatleben als auch den Arbeitsalltag und es treten Gefühle wie Reizbarkeit, innere Unruhe und ein Hang zum Pessimismus. 

Der Burnout verläuft langsam – d.h. schleichend – und verwandeln Menschen, die vor Beginn der Krankheit leistungsbereit und energiegeladen waren, in Menschen, die sich vermehrt angestrengt und genervt fühlen. Auch Stresssymptome wie Konzentrationsstörungen oder Schlafstörungen sowie körperliche Symptome wie Atemnot oder Schwindel treten früher oder später auf. Dabei gibt es mehrere Behandlungsmethoden, die Patienten helfen können, dass es ihnen wieder besser geht.

Burnout-Therapie bei Balance Mallorca

Hauptauslöser von dem Entstehen eines Burnout ist vorrangig übermäßiger Stress – sodass gerade diese beiden Ursachen zu einer Besserung beitragen können. Mediziner und Psychologen unterstützen die Betroffenen, der Stressspirale zu entkommen:

  • Zeitmanagement für einen strukturierten Alltag, da es das Stressmanagement optimiert und den Betroffenen über den Umgang mit Stress aufklärt
  • Coaching für eine Begleitung und Unterstützung bei einer schwierigen Arbeitssituationen, um eigene Strategien zu entwickeln und anzuwenden
  • bestehende Probleme bei der Arbeit oder im Privaten genauer zu analysieren. Dies hilft zwar nicht dabei, Lösungen umsetzen, aber unterstützt, neue Perspektiven für sich zu entwickeln
  • auch wenn es grundsätzlich um die Änderung des eigenen Lebensstils geht, kann die Gabe von Medikamenten hilfreich sein – zumindest für Begleiterkrankungen

Die Gefahr ist hoch, dass ein Burnout – zumindest anfänglich – nicht anerkannt wird. Dies liegt vorrangig an der Komplexität des Krankheitsbildes, bei dem keinerlei einheitlichen Leitlinien bezüglich der Diagnostik bestehen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass der Burnout keine eigenständige Erkrankung ist.

Bei einem Burnout handelt es sich um eine Folgeerkrankung bei Stress. Nach wie vor existieren keinerlei klaren Kriterien, die auf einen existierenden Burnout hinweisen könnten. Am besten werden Tests verwendet, um einen Burnout zu ermitteln. Es ist aber auch insofern notwendig, da es bisher noch keine deutlichen Kriterien. So kann nicht einmal in den Fällen der Grund eines Burnout herausfinden. Besonders zu bedenken sind

  • Erschöpfung und 
  • Depersonalisierung sowie
  • Leistungszufriedenheit

Um eine Diagnose zu erstellen, muss zunächst ein vertrautes Arzt-Patienten-Gespräch durchgeführt werden. Während der Anamnese – also der Analyse des aktuellen Gesundheitszustands – auch in Bezug auf Probleme am Arbeitsplatz, in Freizeit und Familie. Der Arzt stellt zusammen, welche Kriterien für ein Burnout-Syndrom sprechen, und lässt meist Tests und Fragebögen durchführen. Die Untersuchung des Körpers, zum Teil mit medizinischen Geräten, schließt sich an.

Der Verlauf eines Burnout-Syndroms verläuft sehr individuell und sowohl medizinisch als auch psychotherapeutisch existiert kein allgemeingültiges Schema bezüglich der weiteren Entwicklung der chronischen Erschöpfung. Allerdings lässt sich der Verlauf der Behandlung in drei Stadien unterteilen:

  1. STADIUM

Zu Beginn ist die Leistungsfähigkeit noch hoch. Die Betroffenen sind noch energiegeladen und hält sich für private und berufliche Punkte für unentbehrlich. In dieser frühen Phase des Burnout lässt es sich nur schwer erkennen, dass er sich in einem Burnout befindet.

  1. STADIUM

Im zweiten Stadium wird die Leistungsfähigkeit der Betroffenen ab, sie werden zudem immer müder, erschöpfter und unzufriedener mit seinem Alltag. Stattdessen fühlen sich die Patienten überfordert und hat das Gefühl, dass die eigene Arbeit nicht wertgeschätzt wird.

  1. STADIUM

Im dritten Stadium hat die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit ihren Tiefpunkt erreicht, sodass die Symptome wie das ausgebrannt Seins, der Müdigkeit und Erschöpfung sowie Lustlosigkeit. Auch Süchte und Selbstmordgedanken können auftreten.

Es geht bei diesem therapeutischen Ansatz darum, die inneren Antreiber offenzulegen, die an einem Burnout beteiligt sind. Dabei ist es unbedingt notwendig, Strategien für mehr Gelassenheit und für eine höhere innere Ruhe zu entwickeln und ihnen auch zu folgen. Dabei sollte der moderne therapeutische Ansatz – wobei es sich um die Kombination aus Medizin, Psychotherapie und Entspannungsverfahren handelt – die folgenden Bausteine enthalten:

  • Erstdiagnostik, Erhebung der Stressbelastung und Burnout-Gefährdung auf medizinisch-psychologischer Ebene
  • Akutbetreuung und Stabilisierung
  • Stressbehandlung und Stressmanagement
  • Erlernen von Entspannungstechniken
  • Erkennen von Psychodynamiken und stresserzeugenden bzw. erhaltenden Faktoren
  • Arbeit an Leistungsfähigkeit und -erhalt

Der Burnout muss von psychischen und physischen Störungen abgegrenzt werden, zumal es sich nicht um eine klassische Erkrankung handelt. Damit kann das Syndrom chronischer Müdigkeit oder eine krankhafte Erschöpfung vorliegen. Ebenfalls können Schmerzen oder Schlafprobleme anderer Ursache oder eine Depression oder Angststörung vorliegen.

Stress und Ängste gehören zu den hauptsächlichen Stressfaktoren, wozu ein Termindruck, zu hohe Ansprüche an sich selbst, Lärm und zu wenig Schlaf zählen. Dennoch muss hier erwähnt werden, dass nicht alle Personen gleichermaßen auf den Stress reagieren und sich damit unterschiedlich auf den menschlichen Körper auswirkt. Viele Betroffene fragen sich nun, worauf sie achten müssen, damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Diese Fakten sollten beachtet werden, um zu helfen, dass es nicht zu unangenehmen Situationen kommt.

Der Konsum von ausreichend Mikronährstoffen zur Vorbeugung von Müdigkeit und Erschöpfung sowie einer Aktivierung des Energiestoffwechsels. Allerdings empfindet jeder stressige Situationen jedoch auf eine andere Art. Manche reagieren bei einer stressigen Situation mit Panik, andere pflegen einen ruhigen Umgang. Sowohl Spurenelemente wie Magnesium als auch Calcium, B-Vitamine als auch Omega-3-Fettsäuren spielen eine zentrale Rolle, damit sich die Betroffenen wohlfühlen. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, dass die folgenden Punkte einzuhalten:

  • Einen klaren Kopf bei anspruchsvollen Tätigkeiten bewahren
  • Stressigen Alltag durch Bewegung und gesunde Ernährung ergänzen
  • Kreative Wege zur persönlichen Nähe suchen

Wenn diese kleinen Schritte zu mehr Energie nicht ausreichen, um sich wieder besser zu fühlen, sollten das Burnout-Syndrom nicht nur mit eigenständigen Methoden behandelt werden. Mehr noch – es hilft, dass die Heilung der Erkrankung durch eine professionelle Unterstützung von Fachleuten – wie Medizinern und Psychologen – durchgeführt wird. Aufgrund von Stress und Erschöpfung können wirkungsvolle Übungen helfen, das Erleben und die Anzeichen eines Burnouts positiv zu verändern und sich teilweise selbst zu unterstützen.

Personen, die mit einem hohen Maß an Stress im Alltag konfrontiert werden, haben ein erhöhtes Risiko einen Burnout zu entwickeln. Auch für die Personen, die immer mehr in einen Burnout hineinrutschen, können diese Tipps einsetzen, wobei sie sowohl für private als auch geschäftliche Merkmale gilt. Diese Tipps unterstützen, um einem Burnout-Syndrom vorzubeugen. Besonders wirkungsvoll werden diese fünf Punkte eingeschätzt:

  1. Rundum strukturierte Arbeitsalltag, wobei die Terminplanung großzügig durchgeführt wird 
  2. Einsatz des sogenannten Eisenhower-Prinzips zur Arbeitsunterteilung
  3. Immer wieder kurze Pausen einlegen, um Leistungstiefs zu vermeiden
  4. Trennung von Privatem und Beruflichem, um sich vor Überlastung zu schützen
  5. Ausreichend schlafen und Sport betreiben, um körperlich und psychisch fit zu bleiben

Die Warnsignale – wie eine Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen oder diffuse Ängste und Nervosität werden von den meisten Betroffenen gerne ignoriert. Daher verläuft der Prozess schleichend: Es kann lange dauern, bis ein Burnout-Syndrom voll ausgebildet ist. Daher sollten sich Betroffene, die solche Symptome und Anzeichen an sich bemerken, die Warnsignale ernst nehmen und bereits in frühem Stadium Hilfe aufsuchen.  

Doch wie behandelt man einen Burnout? Die Patienten, die kontinuierlich unter Stress stehen, häufig leiden auch die Nerven. Wenn Betroffene nichts gegen die Erkrankung tun, wird sich langfristig körperlicher und seelischer Schaden entstehen und das Leben wird besonders schwierig und beschwerlich. Daher sollten sich die Patienten daran arbeiten, ihr eigenes Leben tatsächlich zu verbessern und den Gesundheitszustand immer weiter optimieren können. Dennoch ist der Burnout streng genommen nicht einmal eine klassische Krankheit, sondern es handelt es sich um einen Zustand, der mit verschiedenen Problemen und Schwierigkeiten in der Bewältigung des Lebens zu tun hat. Der Burnout selbst ist also nicht die Erkrankung, sondern führt zu einer Erkrankung. 

Grundsätzlich wird dieses Syndrom nicht ein Problem in Form einer Krankheit, doch sie musste schon im Jahr 2014 in Deutschland angepasst werden. An dieser Stelle ist es durchaus hilfreich, einen Blick auf den menschlichen Körper zu werfen, der von Wut und Ärger geprägt ist. Doch nun stellt sich die Frage, was in einem wütenden Körper passiert und wodurch es zu diesen massiven negativen Gefühlen – namentlich Stress und Zorn – verarbeitet wird. Ein wütender Organismus schüttet die beiden Hormontypen Adrenalin und Cortisol aus. Dadurch entwickelt sich ein steigender Blutdruck und Herzschlag, aber es kommt zusätzlich zu Verengungen der Gefäße, zu Schmerzen – gerade des Kopfes – und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Betroffene sollten Ärger und negative Gefühle umgehen:

  1. Wut verändert nicht die Welt, doch Aufregung schafft Freiraum
  2. Kontrolle des Atemrhythmus durch Atmung in den Bauch
  3. Lautes Nachsprechen der ärgerlichen Gedanken
  4. Betreiben von körperlicher Bewegung in Form von Sport
  5. Aufschreiben von störenden oder wütenden Gedanken auf ein Papier
  6. Aufbau von eigener Körperspannung
  7. Wut mit „Kopfkino“ bekämpfen, um die Gedanken zu umgehen

Ein weiterer Aufbau von Wut hängt oftmals mit einem geringen Selbstvertrauen der betroffenen Patienten zusammen. Dafür ist häufig auch die Persönlichkeit des Patienten verantwortlich. Sie fühlen sich oftmals angegriffen und verletzt, wodurch viele Menschen dieses Gefühlswirrwarr noch weiter belasten und dafür sorgt, dass sie sich noch schlechter fühlen. In diesem Zusammenhang ist es beim Risiko der Entwicklung eines Burnout-Syndroms durchaus sinnvoll, dass das Selbstvertrauen, das bei einem Burnout massiv in Mitleidenschaft gezogen wird, wieder aufzubauen. Sie müssen aktiv gegen die aufgetretene Schüchternheit oder einem Gefühl der Minderwertigkeit anzukämpfen und letztlich dafür zu sorgen, die Balance von gut und schlecht herzustellen.

Viele sagen einfach nur, dass ein Burnout und eine Depression sich nicht unterscheiden, sondern gleichgesetzt werden. Die Bezeichnung stellt häufig einfach nur eine Art Modebegriff dar, nicht aber einen tatsächlichen Unterschied zwischen den beiden Krankheitsformen. Beide Formen unterscheiden sich jedoch gleich in mehrfacher Hinsicht, die sich auch in den Krankheitsanzeichen äußern. Um die Unterschiede einmal herauszustellen, sollten auch die Merkmale deutlicher gekennzeichnet werden.

Von einer Depression spricht man beispielsweise, wenn die Krankheitszeichen tiefsitzende Freudlosigkeit, Schwunglosigkeit, eine gedrückte Stimmung und Schuldgefühle sowie Schlaf- und Appetitstörungen oder sich breit machende Hoffnungslosigkeit. Für einen Burnout existieren keinerlei Störungen, die sich klar zuordnen lassen, hier sind die Krankheitsanzeichen eher diffus und lassen sich nicht eindeutig zuordnen, erkennbar ist letztlich lediglich eine dauerhafte Erschöpfung zu nennen. Allerdings ist es notwendig, die richtigen Behandlungsmethoden einzusetzen.

Dennoch haben beide auch Gemeinsamkeiten und Überschneidungen, die zeigen, dass störende Nebenwirkungen auftreten. Diese sollen hier nochmals genauer dargestellt werden, um zu zeigen, welche Probleme auftreten:

  • Antriebslosigkeit, Interessenlosigkeit, bleierne Müdigkeit. Darüber hinaus treten soziale Isolationen auf, bei denen beide Betroffenen sich zurückziehen oder von Freunden, Bekannten und sogar Angehörigen abwenden. 

Für eine medizinische Abgrenzung und Diagnose ist es daher elementar, die Symptome und Beschwerden genau zu erfassen, um das zugrundeliegende Krankheitsbild zu identifizieren und die anschließende Therapie bzw. Psychotherapie individuell darauf abzustimmen.

Wer sich behandeln lassen will und Hilfe braucht, sollte sich in jedem Fall in einer fachmännischen Klinik betreuen lassen. Dann können Patienten sich sein, dass es ihnen schnell wieder gut geht und sie sich wohlfühlen. Eine Klinik, die eine qualitativ hochwertige Behandlung anbietet, bietet

  • ein hochqualitatives Therapieprogramm
  • Privatsphäre und das Gefühl von Vertrautheit
  • ein hohes Maß an Zufriedenheit

Außerdem erhalten die Patienten, die sich dort behandeln lassen, ein höheres Maß an Zufriedenheit und haben die Chance, sich schneller und konsequenter heilen zu lassen.

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